Kunst & Kultur

"McKinsey kommt"

Hochhuths Warnung an Wirtschaft und Politik bleibt matt

Von Ulrich Rippert, 18. Februar 2004

Um die revolutionäre Umwälzung der Gesellschaft vom Schreckgespenst eines Liberalen zur politischen Perspektive zu machen, bedarf es mehr als Protests und eines Aufwaschs von Agitprop, der in seiner besten Zeit immer auf politische Bildung ausgerichtet war.

"Die grässlichste aller Foltern"

Zum 150. Geburtstag des Dichters, Schriftstellers, Häretikers und Freiheitskämpfers Oskar Panizza

Von Gastbeitrag von Alexander Bahar, 22. Januar 2004

Das gesamte Werk Oskar Panizzas kreist um die Auseinandersetzung mit Katholizismus und Pietismus, religiösem Wahn und sexueller Unterdrückung.

Die große Lüge

"Traumfabrik Kommunismus - die visuelle Kultur der Stalinzeit"

Von Marianne Arens und Sybille Fuchs, 13. Dezember 2003

Die Ausstellung "Traumfabrik Kommunismus" in der Frankfurter Schirn, die den Anspruch hat, die "visuelle Kultur der Stalinzeit" zu präsentieren, behandelt den sogenannten "sozialistischen Realismus" zu Unrecht als legitime Kunstströmung. Die Gleichsetzung von stalinistischer Fälschung mit Sowjetkunst muss im Betrachter zwangsläufig Verwirrung hinterlassen.

"Die Kunst die Welt zu sehen" von Alexander K. Woronski

Anmerkungen des Verfassers des Vorworts

Von Frederick S. Choate, 13. Dezember 2003

Am 15. Dezember wird die deutsche Erstausgabe der Essay-Sammlung "Die Kunst, die Welt zu sehen" von Alexander K. Woronski in der herausragenden Übersetzung von Ingeborg Schröder ausgeliefert.

Kunst als die Entdeckung von großen und kleinen Wahrheiten

Alexander K. Woronski: Die Kunst, die Welt zu sehen ISBN 3-88634-077-5551 Seiten, Biografische Anmerkungen, Glossar, Personen- und Sachregister, Register der literarischen Werke und Gestalten, gebunden mit Schutzumschlag € 29,90 Direkt zu bestellen über

Von Adrian Falk, 12. Dezember 2003

Neuerscheinung: Eine Anthologie des führenden Literaturkritikers der frühen Sowjetunion, der den stalinschen Säuberungen zum Opfer fiel

Vorwort zu "Die Kunst, die Welt zu sehen" von Alexander K. Woronski

Von Frederick S. Choate, 11. Dezember 2003

Am 15. Dezember wird die deutsche Erstausgabe der Essay-Sammlung "Die Kunst, die Welt zu sehen" von Alexander K. Woronski in der herausragenden Übersetzung von Ingeborg Schröder ausgeliefert.

Die Tragödie des Michael Jackson

Von David Walsh, 3. Dezember 2003

Nach Michael Jacksons Verhaftung wegen Kindesmissbrauchs wird die amerikanische Öffentlichkeit erneut mit einem Sexskandal im Prominentenmilieu bombardiert. Die diversen Medien können sich in ihrer üblichen Sensationslust suhlen und hinter den jüngsten Gerüchten, Unterstellungen und pikanten Details herjagen.

Margarete von Trottas "Rosenstraße"

Von David Walsh, 7. Oktober 2003

David Walsh besprach den Film "Rosenstraße" im Rahmen eines mehrteiligen Berichts über das diesjährige Filmfestival von Toronto, der am 17. September 2003 unter dem Titel "Encouraging signs" (Ermutigende Anzeichen) in der englischen Ausgabe der World Socialist Web Site erschien.

Hollywood ehrt Elia Kazan

Zum Tode Elia Kazans

Teil 1: Die Entscheidung, Elia Kazan den Ehren-Oscar zu verleihen

1. Oktober 2003

Elia Kazan hatte 1952 als Informant die Namen von acht Mitgliedern der Kommunistischen Partei an den antikommunistischen Senatsausschusses für unamerikanische Umtriebe (HUAC) gegeben.

"Realität hat mich nie interessiert..."

Leni Riefenstahl - Propagandistin des Dritten Reiches

Von Stefan Steinberg und Bernd Reinhardt, 27. September 2003

Nachruf auf Leni Riefenstahl

Wie "unterhaltsam" ist die amerikanische Unterhaltungsindustrie?

Drei Engel für Charlie – Volle Power, Regie: McG; Hulk, Regie: Ang Lee; Fluch der Karibik, Regie: Gore Verbinski; Terminator 3 - Rebellion der Maschinen, Regie: Jonathan Mostow

Von David Walsh, 10. September 2003

Vier Sommerfilme des Jahres 2003 sagen einiges über den Zustand der amerikanischen Unterhaltungsindustrie aus.

Unhörbarer Widerstand: Protestsongs von heute

Von Mike McHone, 6. Mai 2003

In der amerikanischen Musikindustrie haben kritische politische Stimmen kaum mehr eine Chance, Gehör zu finden.

53. Berliner Filmfestspiele Teil 3

Im Zeichen des Sisyphus

Von Bernd Reinhardt, 24. April 2003

Die Welt dreht sich im Kreis, und der Mensch läuft mit. Vier neue deutsche Filme.

53. Berliner Filmfestival - Teil 2

Weitere Filme des Wettbewerbs

Von Stefan Steinberg, 20. März 2003

Zweiter Teil eines Rückblicks auf die Berlinale und eine Besprechung der Filme Lichter von Hans Christian Schmid und Rezervni Deli von Damjan Kozole

53. Berliner Filmfestival

Unterschiedliche Reaktionen auf den Zustand der Welt

Von Stefan Steinberg, 19. März 2003

Ein Rückblick auf die 53. Berlinale und eine Besprechung der Filme In This World von Michael Winterbottom, Son Frère von Patrice Chéreau und Der alte Affe Angst von Oskar Roehler

"Verdächtig" von Heribert Prantl - Buchbesprechung

Starker Staat und deutscher Liberalismus

Von Marius Heuser, 27. Februar 2003

Heribert Prantl entlarvt die Verfechter der Inneren Sicherheit als Scharlatane und prangert den Abbau demokratischer Rechte an. Aber wenn es darum geht, dieser Entwicklung etwas entgegen zu setzen und ihre Logik zu verstehen, hat er nicht viel mehr zu bieten als eine ausschweifende Rhetorik

Ein Überlebender des Warschauer Ghettos

Roman Polanskis "Der Pianist"

Von Fred Mazelis, 26. Februar 2003

Polanskis Verfilmung der eindrucksvollen Memoiren von Wladyslaw Szpilman ist im Großen und Ganzen sehr gelungen.

Menschenfeindlichkeit und der amerikanische Film der Gegenwart

"Gangs of New York", Regie: Martin Scorsese, Drehbuch: Jay Cocks, Steven Zaillian und Kenneth Lonergan

Von David Walsh, 14. Februar 2003

Ein Geschichtsbild, das mehr über den Filmemacher und seine begeisterten Kritiker als über das wirkliche Amerika damals und heute aussagt.

Die Kunstbestände des führenden Surrealisten André Breton sollen versteigert werden

Von Antoine Lerougetel, 8. Februar 2003

Die Kunstsammlung des Surrealisten André Breton soll versteigert und in alle Himmelsrichtungen verstreut werden.

Ein Nachruf auf Joe Strummer

Der Sänger von The Clash stirbt im Alter von 50 Jahren

Von Paul Bond, 22. Januar 2003

Joe Strummer setzte mit seiner Musik und seinen Songtexten Maßstäbe und hinterlässt mit seiner Band The Clash ein bleibendes Vermächtnis.

Zum ersten Todestag von Stefan Heym (1913-2001)

3. Teil: Der Politiker Heym

Von Sybille Fuchs, 19. Dezember 2002

Der Schriftsteller Stefan Heym fühlte sich stets dem rebellischen Geist von Heinrich Heine verbunden, doch der Vereinnahmung durch den Stalinismus konnte er sich nie ganz entziehen.

Zum ersten Todestag von Stefan Heym (1913-2001)

2. Teil: Auseinandersetzung mit der DDR

Von Sybille Fuchs, 18. Dezember 2002

Der Schriftsteller Stefan Heym fühlte sich stets dem rebellischen Geist von Heinrich Heine verbunden, doch der Vereinnahmung durch den Stalinismus konnte er sich nie ganz entziehen.

Zum ersten Todestag von Stefan Heym (1913-2001)

1. Teil: Amerikanisches Exil und frühe DDR

Von Sybille Fuchs, 17. Dezember 2002

Der Schriftsteller Stefan Heym fühlte sich stets dem rebellischen Geist von Heinrich Heine verbunden, doch der Vereinnahmung durch den Stalinismus konnte er sich nie ganz entziehen.

12. Festival des Osteuropäischen Films in Cottbus

Teil 2: Zwei Arten der Kriegsdarstellung

Von Stefan Steinberg, 4. Dezember 2002

Ein Brief von Osama bin Laden führt die reaktionären politischen und gesellschaftlichen Ansichten vor Augen, die seiner Spielart des islamisch fundamentalistischen Terrorismus zugrunde liegen.

12. Festival des Osteuropäischen Films in Cottbus

Teil 1: Hoffnungsschimmer

Von Stefan Steinberg, 3. Dezember 2002

Wenn man über das Filmprogramm eines beliebigen Festivals schreibt, so ist es nie leicht zu bestimmen, ob eine Veränderung in dessen Charakter einen generellen Stimmungs- und Themenwechsel auf Seiten der Filmemacher reflektiert oder einfach eine veränderte Haltung auf Seiten derjenigen, die das Festival organisieren und die Filme auswählen. Unter diesem Vorbehalt kann man angesichts der Filmauswahl des 12. Festivals des Osteuropäischen Films in Cottbus feststellen, dass von den Werken einer Reihe junger Filmemacher einige ermutigende Zeichen ausgingen.

"Mensch" - Herbert Grönemeyers neue CD und seine Musik

Von Florian Linden, 17. Oktober 2002

Grönemeyer bildet eine Ausnahme gegenüber den meisten die Medien beherrschenden Popstars, bei denen es sich um reine Kunstprodukte handelt und deren Erfolg auf einer ausgeklügelten Marketingstrategie beruht.

Aus sicherer Distanz? Gedanken zu einer Ausstellung surrealistischer Kunst

Von Sybille Fuchs, 12. Oktober 2002

Die Surrealismus-Ausstellung in Düsseldorf glänzt durch eine beispiellose Vollständigkeit.

Buchbesprechung

Mord, Physiologie und Soziologie: Ein Wissenschaftler über Gewalt in Amerika

Base Instincts: What makes killers kill?, von Dr. med. Jonathan H. Pincus, Verlag W.W. Norton & Company, inc., New York 2001

Von E. Galen, 5. Oktober 2002

Der Neurologe Jonathan Pincus hat ein faszinierendes Buch über den Zusammenhang von Kindesmisshandlung und krimineller Gewalt geschrieben.

Für einen Polizeistaat? Nicht ganz...

Minority Report, Regie Steven Spielberg

Von David Walsh, 4. Oktober 2002

Spielbergs Minority Report spricht sich zwar letztendlich nicht für den Polizeistaat aus, ist aber auch keine starke Verteidigung grundlegender demokratischer Rechte.

Gosford Park von Robert Altman

Klassenanalyse und Gefühl bedeuten sehr viel

Gosford Park , Regie Robert Altman, Drehbuch Julian Fellowes

Von David Walsh, 10. Juli 2002

Filmkritik zu Robert Altmans Film Gosford Park.

Opportunismus als Prinzip

Der Fernsehvierteiler "Liebesau - die andere Heimat"

Von Bernd Reinhardt, 20. Juni 2002

Der Autor Peter Steinbach will mit dem Fernsehvierteiler Liebesau - die andere Heimat dem westdeutschen Publikum zeigen, dass es in der DDR außerhalb dieser über uns hinweg handelnden Politik noch Volk gab.

Der Regisseur und Satiriker Billy Wilder starb im Alter von 95 Jahren

Von David Walsh, 24. April 2002

Internationale Proteste gegen Massaker von Dschenin nehmen zu. Bush-Regierung in direkter Komplizenschaft mit der Regierung Scharon. Israel gerät international in die Isolation.

52. Berliner Filmfestspiele

Was ist von den Utopien der sechziger Jahre geblieben?

Vierter Teil

Von Bernd Reinhardt, 17. April 2002

Die diesjährige Retrospektive, die dem europäischen Filmschaffen der sechziger Jahre gewidmet ist, ermöglicht Vergleiche zwischen dem damals propagierten "neuen deutschen Film" und gegenwärtigen deutschen Produktionen anzustellen.

Tolkien und die Flucht vor der Moderne

Der Herr der Ringe: Die Gefährten. Regie: Peter Jackson

Von Margaret Rees, 12. April 2002

Alle Ingredienzen zu einem Kassenschlager, aber wenig Gehalt.

Hollywoods ideologischer Krieg

Zwei Filme: Kollateralschaden und We Were Soldiers

Von Joseph Kay, 5. April 2002

Bei den jüngsten Kriegsfilmen aus Hollywood handelt es sich weniger um Kunstwerke als um Werke der Propaganda, deren eigentlicher Zweck darin besteht, in der einen oder andern Form den amerikanischen Militarismus zu rechtfertigen oder zu verherrlichen.

52. Berliner Filmfestspiele

Dritter Teil

Von Stefan Steinberg, 16. März 2002

Drei Filme der 52. Berlinale behandeln das Thema Faschismus: Der Stellvertreter von Constantin Costa-Gavras, Taking Sides von Istvan Szabó und Der Passierschein von Bertrand Tavernier.

52. Berliner Filmfestspiele

Zweiter Teil

Von Stefan Steinberg und Bernd Reinhardt, 8. März 2002

Drei deutsche Filme im Hauptwettbewerb: Heaven von Tom Tykwer, Der Felsen von Dominik Graf und Halbe Treppe von Andreas Dresen

Eine Debatte über "Die Manns: ein Jahrhundertroman"

Von Stefan Steinberg und Ulrich Rippert, 2. März 2002

Sozialisten betrachten Thomas Mann, den wortgewaltigen Titan unter den Literaten des frühen zwanzigsten Jahrhunderts als Teil des großen kulturellen Erbes, auf das sich die Arbeiterbewegung in der Vorbereitung auf kommende Kämpfe stützen muss.

52. Berliner Filmfestspiele

Erwartetes Revival des deutschen Films bislang nicht in Sicht

Erster Teil

Von Stefan Steinberg, 2. März 2002

Im Vorfeld der 52. Berlinale gab es viele Diskussionen über eine mögliche Wiederbelebung des deutschen Films - die vorgestellten Produktionen erfüllen diese Erwartung allerdings nicht.

Folk- und Blues-Künstler Dave van Ronk stirbt im Alter von 65 Jahren

Von Fred Mazelis, 28. Februar 2002

Dave van Ronk, der angesehene Blues- und Folk-Sänger, Gitarrist, Songwriter und Lehrer, starb am 10. Februar im Alter von 65 Jahren.

Landschaften, die sich in den Weg stellen

Unbesiegbar von Werner Herzog

Von Stefan Steinberg, 2. Februar 2002

Herzog hat sich zum ersten Mal als Regisseur dem Nationalsozialismus als Filmmotiv zugewandt. Das Ergebnis ist enttäuschend und gar nicht überzeugend.

Verteidigung der nationalsozialistischen Ästhetik und Politik

Die Ausstellung Taking Positions - Untergang einer Tradition, Figürliche Bildhauerei und das Dritte Reich

Von Stefan Steinberg und Barbara Slaughter, 19. Januar 2002

Die Ausstellung versucht den Nazibildhauer Arno Breker zu rehabilitieren, indem sie die Beziehung zwischen Kunst und gesellschaftlicher Realität leugnet und sein Werk als "reine Kunst" zu präsentieren versucht

Filmfestival von Sydney 2001:

Kollaboration und Widerstand in Vichy-Frankreich

Le Chagrin et la Pitié ( Das Haus nebenan - Chronik einer französischen Stadt im Kriege)

Von Richard Phillips, 6. Dezember 2001

Le chagrin et la pitié - Marcel Ophüls‘ Dokumentarfilm gibt ein anschauliches Bild über die Situation im besetzten Frankreich während des Zweiten Weltkriegs und deckt als einer von wenigen Filmen die damalige Kollaboration der französischen herrschenden Klasse mit Nazi-Deutschland auf.

Iranischer Filmregisseurin droht im bevorstehenden Prozess die Todesstrafe

Von David Walsh, 3. November 2001

Der bekannten iranischen Filmregisseurin Tahmineh Milani droht die Hinrichtung, falls sie im kommenden Prozess schuldig gesprochen wird; man beschuldigt sie, mit gegenrevolutionären Kräften außerhalb des Irans zusammengearbeitet zu haben.

Ein unheilbar Kranker in einer kranken Welt?

Das Filmdebüt "England!" von Achim von Borries

Von Bernd Reinhardt, 12. Oktober 2001

Der todkranke Valeri begibt sich auf die Reise nach England, bzw. - Utopia.

Zu wenig

Bride of the Wind (Die Windbraut), ein Film von Bruce Beresford, nach dem Buch von Marilyn Levy

Von David Walsh, 1. September 2001

Die Windbraut ist die fiktive Darstellung einer dreißigjährigen Periode aus dem Leben der Alma Mahler (1879-1964), die mit dem Komponisten Gustav Mahler, dem Architekten Walter Gropius (Bauhaus-Gründer) und dem Schriftsteller Franz Werfel ( Die vierzig Tage des Musa Dagh) verheiratet war, und die eine romantische Beziehung zu dem expressionistischen Maler Oskar Kokoschka (und möglicherweise auch zum Komponisten Alexander Zemlinsky und dem Maler Gustav Klimt) pflegte. Alban Berg widmete ihr seine bahnbrechende Oper Wozzeck. Alma Mahler gilt als eine der bemerkenswertesten "Musen" des zwanzigsten Jahrhunderts.

Die gänzlich konformistische Welt der Amélie

Von Stefan Steinberg, 30. August 2001

Die fabelhafte Welt der Amélie ist der jüngste Film des französischen Regisseurs Jean-Pierre Jeunet, zu dessen früheren Werken Delicatessen(1991), Die Stadt der verlorenen Kinder(1995) und der vierte Teil der Alien -Reihe (1997) zählen

Daniel Barenboim dirigiert Wagner in Israel

Von Fred Mazelis, 10. August 2001

Am 7.Juli ließ der Dirigent Barenboim zum erstenmal seit 1938 Wagner in Israel spielen und löste damit Tumulte aus.

A.I. - Artificial Intelligence, Regie Steven Spielberg

Nochmals von vorn beginnen

Von David Walsh, 28. Juli 2001

Der Film A.I. - Artificial Intelligence von Stanley Kubrick und Steven Spielberg - ein Märchen über einen Jungen, der in Wirklichkeit ein Roboter mit implantierter Liebesfähigkeit ist - enthüllt die pessimistische Zukunftsvision der Regisseure über die menschliche Gesellschaft, die nichts anderes als ökologische und soziale Katastrophen hervorbringen kann

Der Tod von Jack Lemmon

Eine Verkörperung des Nachkriegs-Amerika

Von David Walsh, 25. Juli 2001

Am 27. Juni starb der amerikanische Film-, Fernseh- und Bühnenschauspieler Jack Lemmon in einem Krankenhaus in Los Angeles an Krebs. Er wurde 76 Jahre alt.

Balkan Black Box - Ein Festival mit Filmen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Berlin - Teil 2

Die Filme von Zelimir Zilnik

Von Stefan Steinberg and Anders Ernst, 12. Juli 2001

Zelimir Zilnik ist einer der produktivsten Filmeschaffenden aus dem ehemaligen Jugoslawien

Balkan Black Box - Ein Festival mit Filmen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Berlin

Interview mit dem Filmemacher Zelimir Zilnik

Von Stefan Steinberg and Anders Ernst, 12. Juli 2001

Zelimir Zilnik ist einer der produktivsten Filmeschaffenden aus dem ehemaligen Jugoslawien

Leo Trotzki: "Fragen des Alltagslebens" im Arbeiterpresse Verlag erschienen

Von Wolfgang Zimmermann, 4. Juli 2001

Leo Trotzkis "Fragen des Alltagslebens" im Arbeiterpresse Verlag veröffentlicht. Einige Artikel erscheinen zum ersten Mal in deutscher Sprache

Balkan Black Box

Ein Festival mit Filmen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Berlin

Von Stefan Steinberg und Anders Ernst, 30. Juni 2001

Filme aus dem ehemaligen Jugoslawien stellen eine bemerkenswerte Immunität gegenüber dem Nationalismus und eine gesunde Skepsis gegenüber den "Wundern" der westlichen Demokratie zur Schau.

Falsch und unwirklich

Pearl Harbor, Regie: Michael Bay, Drehbuch: Randall Wallace

Von David Walsh, 20. Juni 2001

"Pearl Harbor" ist weniger ein Film als eine Werbekampagne.

Ein Überblick über das zwölfte Human Rights Watch Filmfestival in London

Von Paul Mitchell, 5. Juni 2001

Das Human Rights Watch Filmfestival in London zeigte viele engagierte Filme; was fehlt ist eine Perspektive.

Inside Out: Neue chinesische Kunst

Von Maria Esposito, 1. Juni 2001

Die Ausstellung Inside Out über moderne chinesische Kunst beweist, dass viele Künstler trotz Isolation und Zensur ernsthaft versuchen, die Spannungen und Widersprüche im heutigen marktwirtschaftlichen China auszudrücken.

Thomas Ostermeiers Inszenierung von Büchners Klassiker Dantons Tod an der Berliner Schaubühne

Zorniger junger Mann - ohne Ziel

Von Stefan Steinberg, 18. Mai 2001

Rezension

Eine Präsidentenfamilie in Kriegszeiten

Von Joseph Kay, 5. Mai 2001

"Abraham and Mary Lincoln: A House Divided", Produzent und Regisseur: David Grubin, eine Sendung des Public Broadcasting Systems aus der Reihe "The American Experience"

Haiders FPÖ unter der Lupe

Ein gutes Buch mit Schwächen

Von Markus Salzmann, 25. April 2001

Seitdem Jörg Haider und die FPÖ in Österreich nun seit über einem Jahr auf Bundesebene in einer Koalition mit der konservativen Volkspartei (ÖVP) regiert, hat sich eine ganze Schar von Journalisten und Schriftstellern mit Haider, seiner Partei und deren Aufstieg beschäftigt. Hans Henning Scharsach und Kurt Kuch, beide Redakteure des österreichischen Wochenmagazins NEWS, leisten mit ihrem vorliegenden Buch einen wichtigen Beitrag zu diesem Thema.

51ste Berlinale: Teil 8

Man spürt die gerissene Lücke

Der Regisseur Jürgen Böttcher und sein Film Konzert im Freien

Von Bernd Reinhardt, 7. April 2001

Ein Gespräch mit dem Regisseur, der in der DDR seinen eigenen Grundsätzen treu bleiben wollte.

51ste Berlinale: Teil 7

Die Fritz Lang gewidmete Retrospektive

Von Stefan Steinberg, 31. März 2001

Ein Rückblick auf das Werk eines der großen Filmschaffenden des 20. Jahrhunderts.

51ste Berlinale: Teil 6

Wie wichtig ist ethnische Identität?

Der Film Der schöne Tag von Thomas Arslan

Von Bernd Reinhardt, 23. März 2001

Der schöne Tag ist der letzte Teil einer Trilogie des Regisseurs Thomas Arslan, in dessen Zentrum in Deutschland aufgewachsene Menschen türkischer Abstammung stehen. In diesem Film ist es eine junge Frau, die entgegen sonst üblicher Handhabung, nicht als bemitleidenswertes Opfer, sondern als selbstbewusster Mensch auftritt. Auf die gewöhnlich mit dem Thema Migration verbundene Diskussion über das Lebensgefühl einer sogenannten kulturell zerrissenen Generation gibt der Film eine eigene Antwort.

51ste Berlinale: Teil 5

Asiatische Filme beim Berliner Filmfestival

Von Stefan Steinberg, 17. März 2001

Eine Reihe von asiatischen Filmen gehörten zu den besten und provozierendsten Beiträgen, die das diesjährige Berliner Filmfestival zu bieten hatte.

51ste Berlinale: Teil 4

Sich in die gesellschaftliche Debatte einmischen

Spiegelgrund von Angelika Schuster und Tristan Sindelgruber

Von Bernd Reinhardt, 9. März 2001

Mit dem engagierten österreichischen Film "Spiegelgrund" griffen die beiden jungen Regisseure in die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um den österreichischen Mediziner Dr. Heinrich Gross ein, die im letzten Jahr wieder aufgeflammt waren. Obwohl 1981 der Wiener Arzt Werner Vogt vor Gericht nachweisen konnte, dass Gross während der Nazizeit an der "Tötung mehrerer hundert angeblich geisteskranker Kinder mitbeteiligt" war, hatte das nie irgendwelche Konsequenzen für ihn zur Folge gehabt.

Ein Interview mit den Regisseuren des österreichischen Dokumentarfilms Spiegelgrund

Von Bernd Reinhardt, 9. März 2001

Zwei Reporter des WSWS sprachen mit den jungen österreichischen Filmemachern Angelika Schuster und Tristan Sindelgruber während der 51. Berlinale. Siehe auch die Filmbesprechung zu ihrem Film "Spiegelgrund".

51ste Berlinale: Teil 3

Ungeklärte historische Fragen

Von Bernd Reinhardt, 6. März 2001

Die 51ste Berlinale

51ste Berlinale: Teil 2

Weitere Filme der Berlinale

Von Stefan Steinberg, 3. März 2001

Die 51ste Berlinale

51ste Berlinale: Teil 1

Eine elende Strapaze: Europäische Filme beim diesjährigen Berliner Filmfestival

Von Stefan Steinberg, 2. März 2001

Die 51ste Berlinale

Ein Kommentar zu Quills und dem Marquis de Sade

21. Februar 2001

Kommentar: Die Besprechung zu Quills - Macht der Besessenheit war hervorragend. Ich selbst verließ das Kino mit dem Gefühl, dass eine Gelegenheit komplett verschenkt worden ist - eine ernsthafte künstlerische Arbeit vorzulegen, die sich auf die historische Figur de Sade stützt.

Soll man de Sade feiern?

Quills - Macht der Besessenheit, ein Film von Philip Kaufman und Doug Wright

Von Davis Walsh und Joanne Laurier, 21. Februar 2001

Quills - Macht der Besessenheit ist eine fiktionale Darstellung der letzten Tage des berüchtigten Marquis de Sade (1740-1814), des französischen Schriftstellers und Philosophen.

Eine Antwort auf das Interview mit Filmregisseur Volker Schlöndorff

Zur Klärung grundlegender historischer Fragen

Von David Walsh, 13. Februar 2001

Am 3. Februar veröffentlichte das World Socialist Web Site ein Interview mit dem berühmten deutschen Filmregisseur Volker Schlöndorff von Prairie Miller. Einige Fragen aus dieser Unterhaltung müssen geklärt werden.

Ein Interview mit dem Filmregisseur Volker Schlöndorff

Von Prairie Miller, 13. Februar 2001

Ein Interview mit dem Filmregisseur Volker Schlöndorff. 1999 drehte er den Film Die Stille nach dem Schuß, der auf der Berlinale 2000 gezeigt wurde. Schlöndorff behandelt darin die fiktive Geschichte einer Gruppe der Rote-Armee-Fraktion (RAF), die für terroristische Attentate verantwortlich waren und Zuflucht in der stalinistischen DDR gesucht hatten.

Giuseppe Verdi und das 19. Jahrhundert

Von Walter Gilberti, 3. Februar 2001

Eine Würdigung des Lebens und Werks des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi wirft ein Licht auf die Beziehung zwischen Kunst und Politik zweier sehr unterschiedlicher geschichtlicher Perioden: Die Rolle, die Künstler wie Verdi in den großen bürgerlichen nationalen Bewegungen des 18. und 19.Jahrhunderts gespielt haben, steht in scharfem Kontrast zu der Stellung, die Kunst und Künstler in der kapitalistischen Gesellschaft von heute einnehmen.

Entstalinisierung und DDR

Buchbesprechung

Von Peter Schwarz, 30. Januar 2001

Eine glänzende Charakterisierung der DDR-Elite, deren gelegentlicher Schematismus dem Verzicht auf eine politische Analyse geschuldet ist.

Lebensform oder sozialer Verfall?

Der Film Kanak Attack von Lars Becker

Von Bernd Reinhardt, 13. Januar 2001

Der Film Kanak Attack von Lars Becker ist ein oberflächlicher Unterhaltungsstreifen, der die grundlegenderen Fragen des Themas ignoriert.

Oscar Wilde und der Sinn der Kunst

Von Ein Briefwechsel, 30. November 2000

Wie steht der Marxismus zur Kunst? - Eine Auseinandersetzung über Oscar Wilde

Oscar Wilde und der Sinn der Kunst

30. November 2000

Wie steht der Marxismus zur Kunst? - Eine Auseinandersetzung über Oscar Wilde

Der bleibende Wert des Werks von Oscar Wilde

Von David Walsh, 29. November 2000

Der Dichter Oscar Wilde, ein überzeugter Sozialist, stand in grundlegendem Widerspruch zur viktorianischen Gesellschaft.

Radikalität und Spießertum

Der Film "Der Krieger und die Kaiserin" von Tom Tykwer

Von Bernd Reinhardt, 23. November 2000

Der neue Film von Tom Tykwer knüpft an die Schwächen, aber nicht an die Stärken seines Erfolgs "Lola rennt" an.

Das 10. Filmfestival von Cottbus

Ein weiterer Blick auf den Zustand des Kinos in Osteuropa

Von Stefan Steinberg, 17. November 2000

Das 10. Filmfestival von Cottbus hat die Krise der osteuropäischen Kultur nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion beleuchtet.

Lars von Triers "Dancer in the dark"

Wenn man sie nicht sieht, "dann bleibt die Welt ein wunderbarer Ort"

Von Bernd Reinhardt, 26. Oktober 2000

Der preisgekrönte Film von Lars von Trier appelliert an eine konservative Spießermoral.

Der Weg nach Amerika (2)

Zur Ausstellung Bauhaus: Dessau, Chicago, New York Museum Folkwang Essen, 12. August bis 12. November

Von Sybille Fuchs, 20. Oktober 2000

Eine Ausstellung in Essen dokumentiert die faszinierende Geschichte des Bauhauses.

Der Weg nach Amerika

Zur Ausstellung Bauhaus: Dessau, Chicago, New York Museum Folkwang Essen, 12. August bis 12. November

Von Sybille Fuchs, 19. Oktober 2000

Eine Ausstellung in Essen dokumentiert die faszinierende Geschichte des Bauhauses.

Arbeiterpresse Verlag

arbeiterpresse online in neuer Gestaltung

17. Oktober 2000

Die angebliche Revolution in Jugoslawien wurde weitgehend von den Westmächten manipuliert.

Ein Mann der Ehre - Balzacs Oberst Chabert

Zum 150. Todestag von Honoré de Balzac

Von Laura Villon, 6. Oktober 2000

Was macht ein ehrenwerter Mann in Zeiten, in denen die Ehrlosigkeit vorherrscht? Wie soll ein mutiger und selbstaufopfernder Mensch leben, wenn solche Eigenschaften verschmäht werden, ja wenn man nur dank Korruption, Rücksichtslosigkeit und Geld zu Macht und sozial geachteter Stellung gelangen kann?

Abschied - Brechts letzter Sommer

Ein überzeugendes Portrait des Dramatikers in seinen letzten Tagen

Von Stefan Steinberg, 26. September 2000

Der Film "Abschied - Brechts letzter Sommer" zeichnet einen Tag im leben des Autors kurz vor seinem Tod.

Wer schreibt am rechtesten?

Der Streit um die Rechtschreibreform

Von Lena Sokoll, 25. August 2000

Die heftige Polemik gegen die Rechtschreibreform entspringt dem Fehlen einer Antwort auf die wirklichen gesellschaftlichen Probleme.

István Szabós Film "Ein Hauch von Sonnenschein"

Ein dürftiger Versuch, das zwanzigste Jahrhundert zu erklären

Von David Walsh, 28. Juli 2000

István Szabós Film "Ein Hauch von Sonnenschein" erzählt von den Erfahrungen mehrerer Generationen einer ungarisch-jüdischen Familie, vom Ende des 19. Jahrhunderts bis über die Mitte des zwanzigsten hinaus. Der wichtigste Repräsentant der Familie wird in jeder Generation vom selben Schauspieler, Ralph Fiennes, dargestellt.

Es fehlen Ideen und Ideale

Der Patriot, Drehbuch: Robert Rodat, Regie: Roland Emmerich

Von David Walsh, 25. Juli 2000

Roland Emmerichs neuester Film "Der Patriot" spielt vor dem Hintergrund der amerikanischen Revolution - und sagt absolut nicht darüber aus.

Unter Tränen fragend

Das neue Buch von Peter Handke

Von Bernd Reinhardt, 12. Juli 2000

Peter Handke stellt in seinem jüngsten Buch die Reaktion der jugoslawischen Bevölkerung auf den Kosovokrieg der offiziellen Propaganda der NATO entgegen.

Einige Fragen richtig gestellt

Einar Schleefs Verratenes Volk am Deutschen Theater in Berlin

Von Stefan Steinberg, 4. Juli 2000

Die Marathoninszenierung ist eine wohltuende Provokation.

San Francisco Filmfestival 2000

Das utopische Moment bewahren

Ein Interview mit Daniel Schmid, Regisseur von Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz

Von David Walsh, 29. Juni 2000

Die Realität holte diese Parodie auf die Schweiz ein.

San Francisco Filmfestival

Wenig erhellende Filme zu wichtigen Themen

Von David Walsh, 10. Juni 2000

Kritische Bemerkungen zu den Dokumentarfilmen auf dem diesjährigen Film Festival in San Francisco

San Francisco Filmfestival 2000

Es gibt immer noch mutige Menschen, sogar in der Filmindustrie

Ein Interview mit Yesim Ustaoglu, Regisseurin von "Reise zur Sonne"

Von David Walsh, 9. Juni 2000

Über die Arbeit der Filmschaffenden in der Türkei.

Zur Klärung einer verworrenen Debatte

Das Erbe von Dmitri Schostakowitsch

Von Fred Mazelis, 7. Juni 2000

Die einen verdammen ihn als Konformisten, die anderen feiern ihn als oppositionellen Heroen. Beide Interpretationen verengen den Blick auf die Musik des Komponisten, der wie kein anderer die Zerrissenheit des 20. Jahrhunderts ausdrückte.

Marat / Sade am Berliner Ensemble

Von Stefan Steinberg, 3. Juni 2000

Der einst als "konterrevolutionär" eingestufte moderne Klassiker nun in einer etwas verwässerten Aufführung.

53. Filmfestspiele in Cannes

Von Stefan Steinberg, 31. Mai 2000

Einige kritische Stimmen am Rande des Kommerzspektakels.

Die Sehnsucht nach dem Wahren

Oskar Roehlers Film "Die Unberührbare" - Eine Besprechung

Von Bernd Reinhardt, 20. Mai 2000

Der Regisseur Oskar Roehler hat mit seinem Film Die Unberührbare einen für die heutige Zeit ungewöhnlichen ernsten und sehenswerten Film gedreht.

1. Türkische Filmfestspiele in Frankfurt/Main

Zeichen der Hoffnung - und viele Fragen

Teil 2

Von Justus Leicht, 12. Mai 2000

Aufschlussreiche und einfühlsame Auseinandersetzungen mit den vielfältigen sozialen und politischen Problemen der Türkei.