Kunst & Kultur

Britischer Dramatiker Harold Pinter erhält Literaturnobelpreis

Von Barry Grey, 20. Oktober 2005

Pinter ist ein langjähriger und prinzipienfester Verteidiger der Menschenrechte, Feind gesellschaftlicher Reaktion und freimütiger Gegner imperialistischer Kriege.

Der Dokumentarfilm "Neue Wut" stellt die richtige Frage

Welche politische Strategie benötigt eine neue soziale Bewegung?

Von Dietmar Henning, 21. September 2005

Der Film "Neue Wut" dokumentiert die tiefe Kluft zwischen der Bundesregierung und der Bevölkerung.

Notwendiger Abschied von Illusionen

Netto, Regie: Robert Thalheim, Das Lächeln der Tiefseefische Regie: Till Endemann

Von Bernd Reinhardt, 19. Juli 2005

Die beiden Filme stehen für eine Reihe neuerer deutscher Filme, die sich um einen ernsthafteren sozialen Realismus bemühen.

Schiller und seine Zeit

Von Sybille Fuchs, 10. Mai 2005

Um zu verstehen, was Schiller in unserem heutigen Bewusstsein einerseits so abgedroschen und veraltet erscheinen lässt, ihn aber andererseits so plötzlich wieder in die Gegenwart katapultiert, ist es notwendig, einen kurzen Blick in die Zeit zu werfen, in der er gelebt und seine Werke verfasst hat.

Arthur Miller, ein amerikanischer Dramatiker

Von David Walsh, 15. April 2005

Eine kritische Biografie des amerikanischen Dramatikers Arthur Miller

Medien Unterhaltungsindustrie und Michael Jackson

Von David Walsh, 23. März 2005

Der 6. Parteitag von Rifondazione Comunista (PRC) hat endgültig mit der Illusion aufgeräumt, diese Partei stelle in irgendeiner Weise eine sozialistische Alternative zu den bürgerlichen Parteien dar.

55. Berlinale - Teil 3

Ein anderes Bild vom deutschen Antifaschismus

Die Filme Sophie Scholl - die letzten Tage, Regie: Marc Rothemund und Edelweißpiraten, Regie: Nico von Glasow

Von Bernd Reinhardt, 17. März 2005

Eine Besprechung der Filme Sophie Scholl - die letzten Tage und Edelweißpiraten

55. Berlinale - Teil 2

Vier Filme aus Afrika und Nahost

Von Stefan Steinberg, 16. März 2005

Der afrikanische Kontinent stand im Brennpunkt der diesjährigen Berlinale. Der Film U-Carmen eKhayelitsha, der in Südafrikas zweitgrößtem Township spielt, wurde mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

55. Berlinale - Teil 1

Gesellschaftliches Leben und Geschichte melden sich zu Wort

Von Stefan Steinberg und Bernd Reinhardt, 4. März 2005

Ein Überblick über die 55. Berlinale und einige der herausragenden Filme, die gezeigt wurden: Fateless von Koltai, Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin und andere sozialkritische und historische Themen aufgreifende Filme.

Neuerscheinung im Arbeiterpresse Verlag

"Amerikas Demokratie in der Krise" von David North

Von Bill Van Auken, 24. Februar 2005

Die Wahl George W. Bushs zu einer zweiten Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten hat Millionen Menschen auf der ganzen Welt und in den Vereinigten Staaten selbst schockiert.

Berlinale 2005

"Weiße Raben - Alptraum Tschetschenien"

Ein schockierendes Portrait russischer Kriegsheimkehrer

Von Patrick Richter, 18. Februar 2005

Der Dokumentarfilm "Weiße Raben - Alptraum Tschetschenien" von Tamara Trampe und Johann Feindt zeichnet ein ergreifendes und sehr persönliches Bild derjenigen, auf deren Rücken der Krieg in Tschetschenien ausgetragen wird.

Generation Hartz IV

Die fetten Jahre sind vorbei, Regie: Hans Weingartner

Von Bernd Reinhardt und Florian Linden, 4. Februar 2005

Dass Die fetten Jahre sind vorbei solch durchschlagenden Erfolg bei einem internationalen, vorwiegend jugendlichen Massenpublikum hat, ist ein Hinweis darauf, dass viele junge Menschen sich mit den sozialen Erfahrungen und Gefühlen der Hauptfiguren identifizieren können und sich ähnliche Fragen stellen wie sie.

Michael Moores Fahrenheit 9/11 erhält den US-Publikumspreis

Von David Walsh, 28. Januar 2005

Am 9. Januar 2005 ging der US-Publikumspreis für den beliebtesten Film (People’s Choice Award) unter Mitwirkung des Internet-Publikum an Michael Moores`s Fahrenheit 9/1.

Der Fall eines kriminellen Regimes

"Der Untergang" - Regie: Oliver Hirschbiegel - Buch und Produktion Bernd Eichinger

Von Bernd Reinhardt und Florian Linden, 11. November 2004

Ein deutscher Dokumentarspielfilm über die letzten Tage des Dritten Reiches.

Gillo Pontecorvo, Regisseur von Die Schlacht um Algier, im Gespräch mit der WSWS

Achtung für die Realität

Von Maria Esposito, 27. Oktober 2004

Ein Gespräch mit Gillo Pontecorvo, dem Regisseur von Schlacht um Algier, über die Entstehung dieses Films und andere Fragen, wie über die Besetzung des Irak.

Ein zeitloses Porträt des anti-kolonialen Kampfs in Algerien

Schlacht um Algier, ein Film von Gillo Pontecorvo

Von Richard Phillips, 27. Oktober 2004

Der preisgekrönte Schwarzweißfilm Die Schlacht um Algier von Gillo Pontecorvo über den algerischen Befreiungskrieg ist vermutlich einer der stärksten Filme, die je über Kolonialbesatzung und Widerstand gedreht worden sind.

Henri Cartier-Bresson (1908-2004)

Ein Pionier der modernen Fotografie

Von Richard Phillips, 7. Oktober 2004

Der am 3. August 2004 in Paris verstorbene Henri Cartier-Bresson wird zu Recht als einer der wichtigsten Fotografen des 20. Jahrhunderts betrachtet.

Michael Moores Beitrag

Fahrenheit 9/11, Drehbuch und Regie von Michael Moore

Von David Walsh, 17. Juli 2004

Bereits in den ersten Tagen nach seiner Premiere in den US-amerikanischen Kinos konnte Michael Moores Dokumentarfilm Fahrenheit 9/11, eine Anklage gegen die Bush-Regierung, Besucherrekorde verzeichnen.

Die Ansichten der liberalen russischen Intellektuellen über den Kreml unter Jelzin und Putin

Die Märchen einer Kreml-Diggerin(*) von Jelena Tregubowa

Von Wladimir Wolkow, 9. Juli 2004

Mit Ausnahme von ein paar Episoden enthalten die Märchen einer Kreml-Diggerin wenig Neues . Dieses Buch ist nicht wegen seiner schockierenden Enthüllungen so skandalumwittert, sondern weil es überhaupt erschienen ist. In Anbetracht der vollständigen Ausmerzung jeglicher Transparenz der politischen Vorgänge in Russland, dem vollständigen Fehlen öffentlicher politischer Debatten und dem künstlich erzeugten Mini-Persönlichkeitskult um Präsident Putin nimmt sich jede mehr oder wenig wahrheitsgetreue Darstellung wie eine Offenbarung aus.

Aus Liebe zum Volk - "exemplarische Gültigkeit" oder "historische Wahrheit"

Von Bernd Reinhardt, 15. Mai 2004

Portrait eines DDR-Geheimdienstlers, der den Sozialismus vor dem Volk schützen wollte.

Norwegisches Festival setzt nach Gesprächen mit italienischen Regierungsvertretern Dokumentarfilm über Berlusconi ab

Von Richard Phillips, 3. April 2004

Unmittelbar vor Beginn des 3. Europäischen Dokumentarfilmfestivals im norwegischen Oslo wurde nach einem Treffen mit Vertretern der italienischen Botschaft der Dokumentarfilm Citizen Berlusconi abgesetzt.

Die Passion Christi - Weshalb findet der Film in Amerika so große Resonanz?

Die Passion Christi , Regie: Mel Gibson, Drehbuch: Gibson und Benedict Fitzgerald

Von David Walsh, 25. März 2004

Die Passion Christi ist ein reaktionärer Film, doch sollte man daraus nicht den Schluss ziehen, dass die Mehrzahl seiner Zuschauer, meist Angehörige der unteren Mittelschicht und der Arbeiterklasse, ebenfalls reaktionär sind.

54. Internationale Filmfestspiele Berlin - Teil 3

Das Erbe der sechziger Jahre: Filme von Fernando Solanas und Theo Angelopoulos

Von Stefan Steinberg, 11. März 2004

Die Sektion Retrospektive der diesjährigen Berliner Filmfestspiele widmete sich dem "Neuen amerikanischen Kino" der sechziger und siebziger Jahre. Viele Kommentare und Diskussionen, die die Filme begleiteten, hatten allerdings die Tendenz, diese Werke durch den relativ engen Blickwinkel des Filmemachers (oder Kritikers) zu betrachten.

54. Internationale Filmfestspiele Berlin - Teil II

Verwirrte Gefühle

"Gegen die Wand" und "Was nützt die Liebe in Gedanken"

Von Bernd Reinhardt, 6. März 2004

Große Gefühle ohne große Ideen. Zwei Filme über die Liebe.

54. Internationale Filmfestspiele Berlin - Teil 1

Die Entwirrung von "düsteren und schwierigen" Filmen

Von Stefan Steinberg, 5. März 2004

Einige der Filme, die an der diesjährigen 54. Berlinale gezeigt wurden, versuchen sich mit politischen Themen und sozialen Fragen, mit dem Konflikt der Kulturen und den wirtschaftlichen und politischen Folgen der Globalisierung zu beschäftigen. Steinberg geht in diesem Teil der Rezension besonders auf den Film Zeugen von Vinko Bresan und Monster von Patty Jenkins ein.

"McKinsey kommt"

Hochhuths Warnung an Wirtschaft und Politik bleibt matt

Von Ulrich Rippert, 18. Februar 2004

Um die revolutionäre Umwälzung der Gesellschaft vom Schreckgespenst eines Liberalen zur politischen Perspektive zu machen, bedarf es mehr als Protests und eines Aufwaschs von Agitprop, der in seiner besten Zeit immer auf politische Bildung ausgerichtet war.

"Die grässlichste aller Foltern"

Zum 150. Geburtstag des Dichters, Schriftstellers, Häretikers und Freiheitskämpfers Oskar Panizza

Von Gastbeitrag von Alexander Bahar, 22. Januar 2004

Das gesamte Werk Oskar Panizzas kreist um die Auseinandersetzung mit Katholizismus und Pietismus, religiösem Wahn und sexueller Unterdrückung.

Die große Lüge

"Traumfabrik Kommunismus - die visuelle Kultur der Stalinzeit"

Von Marianne Arens und Sybille Fuchs, 13. Dezember 2003

Die Ausstellung "Traumfabrik Kommunismus" in der Frankfurter Schirn, die den Anspruch hat, die "visuelle Kultur der Stalinzeit" zu präsentieren, behandelt den sogenannten "sozialistischen Realismus" zu Unrecht als legitime Kunstströmung. Die Gleichsetzung von stalinistischer Fälschung mit Sowjetkunst muss im Betrachter zwangsläufig Verwirrung hinterlassen.

"Die Kunst die Welt zu sehen" von Alexander K. Woronski

Anmerkungen des Verfassers des Vorworts

Von Frederick S. Choate, 13. Dezember 2003

Am 15. Dezember wird die deutsche Erstausgabe der Essay-Sammlung "Die Kunst, die Welt zu sehen" von Alexander K. Woronski in der herausragenden Übersetzung von Ingeborg Schröder ausgeliefert.

Kunst als die Entdeckung von großen und kleinen Wahrheiten

Alexander K. Woronski: Die Kunst, die Welt zu sehen ISBN 3-88634-077-5551 Seiten, Biografische Anmerkungen, Glossar, Personen- und Sachregister, Register der literarischen Werke und Gestalten, gebunden mit Schutzumschlag € 29,90 Direkt zu bestellen über

Von Adrian Falk, 12. Dezember 2003

Neuerscheinung: Eine Anthologie des führenden Literaturkritikers der frühen Sowjetunion, der den stalinschen Säuberungen zum Opfer fiel

Vorwort zu "Die Kunst, die Welt zu sehen" von Alexander K. Woronski

Von Frederick S. Choate, 11. Dezember 2003

Am 15. Dezember wird die deutsche Erstausgabe der Essay-Sammlung "Die Kunst, die Welt zu sehen" von Alexander K. Woronski in der herausragenden Übersetzung von Ingeborg Schröder ausgeliefert.

Die Tragödie des Michael Jackson

Von David Walsh, 3. Dezember 2003

Nach Michael Jacksons Verhaftung wegen Kindesmissbrauchs wird die amerikanische Öffentlichkeit erneut mit einem Sexskandal im Prominentenmilieu bombardiert. Die diversen Medien können sich in ihrer üblichen Sensationslust suhlen und hinter den jüngsten Gerüchten, Unterstellungen und pikanten Details herjagen.

Margarete von Trottas "Rosenstraße"

Von David Walsh, 7. Oktober 2003

David Walsh besprach den Film "Rosenstraße" im Rahmen eines mehrteiligen Berichts über das diesjährige Filmfestival von Toronto, der am 17. September 2003 unter dem Titel "Encouraging signs" (Ermutigende Anzeichen) in der englischen Ausgabe der World Socialist Web Site erschien.

Hollywood ehrt Elia Kazan

Zum Tode Elia Kazans

Teil 1: Die Entscheidung, Elia Kazan den Ehren-Oscar zu verleihen

1. Oktober 2003

Elia Kazan hatte 1952 als Informant die Namen von acht Mitgliedern der Kommunistischen Partei an den antikommunistischen Senatsausschusses für unamerikanische Umtriebe (HUAC) gegeben.

"Realität hat mich nie interessiert..."

Leni Riefenstahl - Propagandistin des Dritten Reiches

Von Stefan Steinberg und Bernd Reinhardt, 27. September 2003

Nachruf auf Leni Riefenstahl

Wie "unterhaltsam" ist die amerikanische Unterhaltungsindustrie?

Drei Engel für Charlie – Volle Power, Regie: McG; Hulk, Regie: Ang Lee; Fluch der Karibik, Regie: Gore Verbinski; Terminator 3 - Rebellion der Maschinen, Regie: Jonathan Mostow

Von David Walsh, 10. September 2003

Vier Sommerfilme des Jahres 2003 sagen einiges über den Zustand der amerikanischen Unterhaltungsindustrie aus.

Unhörbarer Widerstand: Protestsongs von heute

Von Mike McHone, 6. Mai 2003

In der amerikanischen Musikindustrie haben kritische politische Stimmen kaum mehr eine Chance, Gehör zu finden.

53. Berliner Filmfestspiele Teil 3

Im Zeichen des Sisyphus

Von Bernd Reinhardt, 24. April 2003

Die Welt dreht sich im Kreis, und der Mensch läuft mit. Vier neue deutsche Filme.

53. Berliner Filmfestival - Teil 2

Weitere Filme des Wettbewerbs

Von Stefan Steinberg, 20. März 2003

Zweiter Teil eines Rückblicks auf die Berlinale und eine Besprechung der Filme Lichter von Hans Christian Schmid und Rezervni Deli von Damjan Kozole

53. Berliner Filmfestival

Unterschiedliche Reaktionen auf den Zustand der Welt

Von Stefan Steinberg, 19. März 2003

Ein Rückblick auf die 53. Berlinale und eine Besprechung der Filme In This World von Michael Winterbottom, Son Frère von Patrice Chéreau und Der alte Affe Angst von Oskar Roehler

"Verdächtig" von Heribert Prantl - Buchbesprechung

Starker Staat und deutscher Liberalismus

Von Marius Heuser, 27. Februar 2003

Heribert Prantl entlarvt die Verfechter der Inneren Sicherheit als Scharlatane und prangert den Abbau demokratischer Rechte an. Aber wenn es darum geht, dieser Entwicklung etwas entgegen zu setzen und ihre Logik zu verstehen, hat er nicht viel mehr zu bieten als eine ausschweifende Rhetorik

Ein Überlebender des Warschauer Ghettos

Roman Polanskis "Der Pianist"

Von Fred Mazelis, 26. Februar 2003

Polanskis Verfilmung der eindrucksvollen Memoiren von Wladyslaw Szpilman ist im Großen und Ganzen sehr gelungen.

Menschenfeindlichkeit und der amerikanische Film der Gegenwart

"Gangs of New York", Regie: Martin Scorsese, Drehbuch: Jay Cocks, Steven Zaillian und Kenneth Lonergan

Von David Walsh, 14. Februar 2003

Ein Geschichtsbild, das mehr über den Filmemacher und seine begeisterten Kritiker als über das wirkliche Amerika damals und heute aussagt.

Die Kunstbestände des führenden Surrealisten André Breton sollen versteigert werden

Von Antoine Lerougetel, 8. Februar 2003

Die Kunstsammlung des Surrealisten André Breton soll versteigert und in alle Himmelsrichtungen verstreut werden.

Ein Nachruf auf Joe Strummer

Der Sänger von The Clash stirbt im Alter von 50 Jahren

Von Paul Bond, 22. Januar 2003

Joe Strummer setzte mit seiner Musik und seinen Songtexten Maßstäbe und hinterlässt mit seiner Band The Clash ein bleibendes Vermächtnis.

Zum ersten Todestag von Stefan Heym (1913-2001)

3. Teil: Der Politiker Heym

Von Sybille Fuchs, 19. Dezember 2002

Der Schriftsteller Stefan Heym fühlte sich stets dem rebellischen Geist von Heinrich Heine verbunden, doch der Vereinnahmung durch den Stalinismus konnte er sich nie ganz entziehen.

Zum ersten Todestag von Stefan Heym (1913-2001)

2. Teil: Auseinandersetzung mit der DDR

Von Sybille Fuchs, 18. Dezember 2002

Der Schriftsteller Stefan Heym fühlte sich stets dem rebellischen Geist von Heinrich Heine verbunden, doch der Vereinnahmung durch den Stalinismus konnte er sich nie ganz entziehen.

Zum ersten Todestag von Stefan Heym (1913-2001)

1. Teil: Amerikanisches Exil und frühe DDR

Von Sybille Fuchs, 17. Dezember 2002

Der Schriftsteller Stefan Heym fühlte sich stets dem rebellischen Geist von Heinrich Heine verbunden, doch der Vereinnahmung durch den Stalinismus konnte er sich nie ganz entziehen.

12. Festival des Osteuropäischen Films in Cottbus

Teil 2: Zwei Arten der Kriegsdarstellung

Von Stefan Steinberg, 4. Dezember 2002

Ein Brief von Osama bin Laden führt die reaktionären politischen und gesellschaftlichen Ansichten vor Augen, die seiner Spielart des islamisch fundamentalistischen Terrorismus zugrunde liegen.

12. Festival des Osteuropäischen Films in Cottbus

Teil 1: Hoffnungsschimmer

Von Stefan Steinberg, 3. Dezember 2002

Wenn man über das Filmprogramm eines beliebigen Festivals schreibt, so ist es nie leicht zu bestimmen, ob eine Veränderung in dessen Charakter einen generellen Stimmungs- und Themenwechsel auf Seiten der Filmemacher reflektiert oder einfach eine veränderte Haltung auf Seiten derjenigen, die das Festival organisieren und die Filme auswählen. Unter diesem Vorbehalt kann man angesichts der Filmauswahl des 12. Festivals des Osteuropäischen Films in Cottbus feststellen, dass von den Werken einer Reihe junger Filmemacher einige ermutigende Zeichen ausgingen.

"Mensch" - Herbert Grönemeyers neue CD und seine Musik

Von Florian Linden, 17. Oktober 2002

Grönemeyer bildet eine Ausnahme gegenüber den meisten die Medien beherrschenden Popstars, bei denen es sich um reine Kunstprodukte handelt und deren Erfolg auf einer ausgeklügelten Marketingstrategie beruht.

Aus sicherer Distanz? Gedanken zu einer Ausstellung surrealistischer Kunst

Von Sybille Fuchs, 12. Oktober 2002

Die Surrealismus-Ausstellung in Düsseldorf glänzt durch eine beispiellose Vollständigkeit.

Buchbesprechung

Mord, Physiologie und Soziologie: Ein Wissenschaftler über Gewalt in Amerika

Base Instincts: What makes killers kill?, von Dr. med. Jonathan H. Pincus, Verlag W.W. Norton & Company, inc., New York 2001

Von E. Galen, 5. Oktober 2002

Der Neurologe Jonathan Pincus hat ein faszinierendes Buch über den Zusammenhang von Kindesmisshandlung und krimineller Gewalt geschrieben.

Für einen Polizeistaat? Nicht ganz...

Minority Report, Regie Steven Spielberg

Von David Walsh, 4. Oktober 2002

Spielbergs Minority Report spricht sich zwar letztendlich nicht für den Polizeistaat aus, ist aber auch keine starke Verteidigung grundlegender demokratischer Rechte.

Gosford Park von Robert Altman

Klassenanalyse und Gefühl bedeuten sehr viel

Gosford Park , Regie Robert Altman, Drehbuch Julian Fellowes

Von David Walsh, 10. Juli 2002

Filmkritik zu Robert Altmans Film Gosford Park.

Opportunismus als Prinzip

Der Fernsehvierteiler "Liebesau - die andere Heimat"

Von Bernd Reinhardt, 20. Juni 2002

Der Autor Peter Steinbach will mit dem Fernsehvierteiler Liebesau - die andere Heimat dem westdeutschen Publikum zeigen, dass es in der DDR außerhalb dieser über uns hinweg handelnden Politik noch Volk gab.

Der Regisseur und Satiriker Billy Wilder starb im Alter von 95 Jahren

Von David Walsh, 24. April 2002

Internationale Proteste gegen Massaker von Dschenin nehmen zu. Bush-Regierung in direkter Komplizenschaft mit der Regierung Scharon. Israel gerät international in die Isolation.

52. Berliner Filmfestspiele

Was ist von den Utopien der sechziger Jahre geblieben?

Vierter Teil

Von Bernd Reinhardt, 17. April 2002

Die diesjährige Retrospektive, die dem europäischen Filmschaffen der sechziger Jahre gewidmet ist, ermöglicht Vergleiche zwischen dem damals propagierten "neuen deutschen Film" und gegenwärtigen deutschen Produktionen anzustellen.

Tolkien und die Flucht vor der Moderne

Der Herr der Ringe: Die Gefährten. Regie: Peter Jackson

Von Margaret Rees, 12. April 2002

Alle Ingredienzen zu einem Kassenschlager, aber wenig Gehalt.

Hollywoods ideologischer Krieg

Zwei Filme: Kollateralschaden und We Were Soldiers

Von Joseph Kay, 5. April 2002

Bei den jüngsten Kriegsfilmen aus Hollywood handelt es sich weniger um Kunstwerke als um Werke der Propaganda, deren eigentlicher Zweck darin besteht, in der einen oder andern Form den amerikanischen Militarismus zu rechtfertigen oder zu verherrlichen.

52. Berliner Filmfestspiele

Dritter Teil

Von Stefan Steinberg, 16. März 2002

Drei Filme der 52. Berlinale behandeln das Thema Faschismus: Der Stellvertreter von Constantin Costa-Gavras, Taking Sides von Istvan Szabó und Der Passierschein von Bertrand Tavernier.

52. Berliner Filmfestspiele

Zweiter Teil

Von Stefan Steinberg und Bernd Reinhardt, 8. März 2002

Drei deutsche Filme im Hauptwettbewerb: Heaven von Tom Tykwer, Der Felsen von Dominik Graf und Halbe Treppe von Andreas Dresen

Eine Debatte über "Die Manns: ein Jahrhundertroman"

Von Stefan Steinberg und Ulrich Rippert, 2. März 2002

Sozialisten betrachten Thomas Mann, den wortgewaltigen Titan unter den Literaten des frühen zwanzigsten Jahrhunderts als Teil des großen kulturellen Erbes, auf das sich die Arbeiterbewegung in der Vorbereitung auf kommende Kämpfe stützen muss.

52. Berliner Filmfestspiele

Erwartetes Revival des deutschen Films bislang nicht in Sicht

Erster Teil

Von Stefan Steinberg, 2. März 2002

Im Vorfeld der 52. Berlinale gab es viele Diskussionen über eine mögliche Wiederbelebung des deutschen Films - die vorgestellten Produktionen erfüllen diese Erwartung allerdings nicht.

Folk- und Blues-Künstler Dave van Ronk stirbt im Alter von 65 Jahren

Von Fred Mazelis, 28. Februar 2002

Dave van Ronk, der angesehene Blues- und Folk-Sänger, Gitarrist, Songwriter und Lehrer, starb am 10. Februar im Alter von 65 Jahren.

Landschaften, die sich in den Weg stellen

Unbesiegbar von Werner Herzog

Von Stefan Steinberg, 2. Februar 2002

Herzog hat sich zum ersten Mal als Regisseur dem Nationalsozialismus als Filmmotiv zugewandt. Das Ergebnis ist enttäuschend und gar nicht überzeugend.

Verteidigung der nationalsozialistischen Ästhetik und Politik

Die Ausstellung Taking Positions - Untergang einer Tradition, Figürliche Bildhauerei und das Dritte Reich

Von Stefan Steinberg und Barbara Slaughter, 19. Januar 2002

Die Ausstellung versucht den Nazibildhauer Arno Breker zu rehabilitieren, indem sie die Beziehung zwischen Kunst und gesellschaftlicher Realität leugnet und sein Werk als "reine Kunst" zu präsentieren versucht

Filmfestival von Sydney 2001:

Kollaboration und Widerstand in Vichy-Frankreich

Le Chagrin et la Pitié ( Das Haus nebenan - Chronik einer französischen Stadt im Kriege)

Von Richard Phillips, 6. Dezember 2001

Le chagrin et la pitié - Marcel Ophüls‘ Dokumentarfilm gibt ein anschauliches Bild über die Situation im besetzten Frankreich während des Zweiten Weltkriegs und deckt als einer von wenigen Filmen die damalige Kollaboration der französischen herrschenden Klasse mit Nazi-Deutschland auf.

Iranischer Filmregisseurin droht im bevorstehenden Prozess die Todesstrafe

Von David Walsh, 3. November 2001

Der bekannten iranischen Filmregisseurin Tahmineh Milani droht die Hinrichtung, falls sie im kommenden Prozess schuldig gesprochen wird; man beschuldigt sie, mit gegenrevolutionären Kräften außerhalb des Irans zusammengearbeitet zu haben.

Ein unheilbar Kranker in einer kranken Welt?

Das Filmdebüt "England!" von Achim von Borries

Von Bernd Reinhardt, 12. Oktober 2001

Der todkranke Valeri begibt sich auf die Reise nach England, bzw. - Utopia.

Zu wenig

Bride of the Wind (Die Windbraut), ein Film von Bruce Beresford, nach dem Buch von Marilyn Levy

Von David Walsh, 1. September 2001

Die Windbraut ist die fiktive Darstellung einer dreißigjährigen Periode aus dem Leben der Alma Mahler (1879-1964), die mit dem Komponisten Gustav Mahler, dem Architekten Walter Gropius (Bauhaus-Gründer) und dem Schriftsteller Franz Werfel ( Die vierzig Tage des Musa Dagh) verheiratet war, und die eine romantische Beziehung zu dem expressionistischen Maler Oskar Kokoschka (und möglicherweise auch zum Komponisten Alexander Zemlinsky und dem Maler Gustav Klimt) pflegte. Alban Berg widmete ihr seine bahnbrechende Oper Wozzeck. Alma Mahler gilt als eine der bemerkenswertesten "Musen" des zwanzigsten Jahrhunderts.

Die gänzlich konformistische Welt der Amélie

Von Stefan Steinberg, 30. August 2001

Die fabelhafte Welt der Amélie ist der jüngste Film des französischen Regisseurs Jean-Pierre Jeunet, zu dessen früheren Werken Delicatessen(1991), Die Stadt der verlorenen Kinder(1995) und der vierte Teil der Alien -Reihe (1997) zählen

Daniel Barenboim dirigiert Wagner in Israel

Von Fred Mazelis, 10. August 2001

Am 7.Juli ließ der Dirigent Barenboim zum erstenmal seit 1938 Wagner in Israel spielen und löste damit Tumulte aus.

A.I. - Artificial Intelligence, Regie Steven Spielberg

Nochmals von vorn beginnen

Von David Walsh, 28. Juli 2001

Der Film A.I. - Artificial Intelligence von Stanley Kubrick und Steven Spielberg - ein Märchen über einen Jungen, der in Wirklichkeit ein Roboter mit implantierter Liebesfähigkeit ist - enthüllt die pessimistische Zukunftsvision der Regisseure über die menschliche Gesellschaft, die nichts anderes als ökologische und soziale Katastrophen hervorbringen kann

Der Tod von Jack Lemmon

Eine Verkörperung des Nachkriegs-Amerika

Von David Walsh, 25. Juli 2001

Am 27. Juni starb der amerikanische Film-, Fernseh- und Bühnenschauspieler Jack Lemmon in einem Krankenhaus in Los Angeles an Krebs. Er wurde 76 Jahre alt.

Balkan Black Box - Ein Festival mit Filmen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Berlin - Teil 2

Die Filme von Zelimir Zilnik

Von Stefan Steinberg and Anders Ernst, 12. Juli 2001

Zelimir Zilnik ist einer der produktivsten Filmeschaffenden aus dem ehemaligen Jugoslawien

Balkan Black Box - Ein Festival mit Filmen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Berlin

Interview mit dem Filmemacher Zelimir Zilnik

Von Stefan Steinberg and Anders Ernst, 12. Juli 2001

Zelimir Zilnik ist einer der produktivsten Filmeschaffenden aus dem ehemaligen Jugoslawien

Leo Trotzki: "Fragen des Alltagslebens" im Arbeiterpresse Verlag erschienen

Von Wolfgang Zimmermann, 4. Juli 2001

Leo Trotzkis "Fragen des Alltagslebens" im Arbeiterpresse Verlag veröffentlicht. Einige Artikel erscheinen zum ersten Mal in deutscher Sprache

Balkan Black Box

Ein Festival mit Filmen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Berlin

Von Stefan Steinberg und Anders Ernst, 30. Juni 2001

Filme aus dem ehemaligen Jugoslawien stellen eine bemerkenswerte Immunität gegenüber dem Nationalismus und eine gesunde Skepsis gegenüber den "Wundern" der westlichen Demokratie zur Schau.

Falsch und unwirklich

Pearl Harbor, Regie: Michael Bay, Drehbuch: Randall Wallace

Von David Walsh, 20. Juni 2001

"Pearl Harbor" ist weniger ein Film als eine Werbekampagne.

Ein Überblick über das zwölfte Human Rights Watch Filmfestival in London

Von Paul Mitchell, 5. Juni 2001

Das Human Rights Watch Filmfestival in London zeigte viele engagierte Filme; was fehlt ist eine Perspektive.

Inside Out: Neue chinesische Kunst

Von Maria Esposito, 1. Juni 2001

Die Ausstellung Inside Out über moderne chinesische Kunst beweist, dass viele Künstler trotz Isolation und Zensur ernsthaft versuchen, die Spannungen und Widersprüche im heutigen marktwirtschaftlichen China auszudrücken.

Thomas Ostermeiers Inszenierung von Büchners Klassiker Dantons Tod an der Berliner Schaubühne

Zorniger junger Mann - ohne Ziel

Von Stefan Steinberg, 18. Mai 2001

Rezension

Eine Präsidentenfamilie in Kriegszeiten

Von Joseph Kay, 5. Mai 2001

"Abraham and Mary Lincoln: A House Divided", Produzent und Regisseur: David Grubin, eine Sendung des Public Broadcasting Systems aus der Reihe "The American Experience"

Haiders FPÖ unter der Lupe

Ein gutes Buch mit Schwächen

Von Markus Salzmann, 25. April 2001

Seitdem Jörg Haider und die FPÖ in Österreich nun seit über einem Jahr auf Bundesebene in einer Koalition mit der konservativen Volkspartei (ÖVP) regiert, hat sich eine ganze Schar von Journalisten und Schriftstellern mit Haider, seiner Partei und deren Aufstieg beschäftigt. Hans Henning Scharsach und Kurt Kuch, beide Redakteure des österreichischen Wochenmagazins NEWS, leisten mit ihrem vorliegenden Buch einen wichtigen Beitrag zu diesem Thema.

51ste Berlinale: Teil 8

Man spürt die gerissene Lücke

Der Regisseur Jürgen Böttcher und sein Film Konzert im Freien

Von Bernd Reinhardt, 7. April 2001

Ein Gespräch mit dem Regisseur, der in der DDR seinen eigenen Grundsätzen treu bleiben wollte.

51ste Berlinale: Teil 7

Die Fritz Lang gewidmete Retrospektive

Von Stefan Steinberg, 31. März 2001

Ein Rückblick auf das Werk eines der großen Filmschaffenden des 20. Jahrhunderts.

51ste Berlinale: Teil 6

Wie wichtig ist ethnische Identität?

Der Film Der schöne Tag von Thomas Arslan

Von Bernd Reinhardt, 23. März 2001

Der schöne Tag ist der letzte Teil einer Trilogie des Regisseurs Thomas Arslan, in dessen Zentrum in Deutschland aufgewachsene Menschen türkischer Abstammung stehen. In diesem Film ist es eine junge Frau, die entgegen sonst üblicher Handhabung, nicht als bemitleidenswertes Opfer, sondern als selbstbewusster Mensch auftritt. Auf die gewöhnlich mit dem Thema Migration verbundene Diskussion über das Lebensgefühl einer sogenannten kulturell zerrissenen Generation gibt der Film eine eigene Antwort.

51ste Berlinale: Teil 5

Asiatische Filme beim Berliner Filmfestival

Von Stefan Steinberg, 17. März 2001

Eine Reihe von asiatischen Filmen gehörten zu den besten und provozierendsten Beiträgen, die das diesjährige Berliner Filmfestival zu bieten hatte.

51ste Berlinale: Teil 4

Sich in die gesellschaftliche Debatte einmischen

Spiegelgrund von Angelika Schuster und Tristan Sindelgruber

Von Bernd Reinhardt, 9. März 2001

Mit dem engagierten österreichischen Film "Spiegelgrund" griffen die beiden jungen Regisseure in die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um den österreichischen Mediziner Dr. Heinrich Gross ein, die im letzten Jahr wieder aufgeflammt waren. Obwohl 1981 der Wiener Arzt Werner Vogt vor Gericht nachweisen konnte, dass Gross während der Nazizeit an der "Tötung mehrerer hundert angeblich geisteskranker Kinder mitbeteiligt" war, hatte das nie irgendwelche Konsequenzen für ihn zur Folge gehabt.

Ein Interview mit den Regisseuren des österreichischen Dokumentarfilms Spiegelgrund

Von Bernd Reinhardt, 9. März 2001

Zwei Reporter des WSWS sprachen mit den jungen österreichischen Filmemachern Angelika Schuster und Tristan Sindelgruber während der 51. Berlinale. Siehe auch die Filmbesprechung zu ihrem Film "Spiegelgrund".

51ste Berlinale: Teil 3

Ungeklärte historische Fragen

Von Bernd Reinhardt, 6. März 2001

Die 51ste Berlinale

51ste Berlinale: Teil 2

Weitere Filme der Berlinale

Von Stefan Steinberg, 3. März 2001

Die 51ste Berlinale

51ste Berlinale: Teil 1

Eine elende Strapaze: Europäische Filme beim diesjährigen Berliner Filmfestival

Von Stefan Steinberg, 2. März 2001

Die 51ste Berlinale

Ein Kommentar zu Quills und dem Marquis de Sade

21. Februar 2001

Kommentar: Die Besprechung zu Quills - Macht der Besessenheit war hervorragend. Ich selbst verließ das Kino mit dem Gefühl, dass eine Gelegenheit komplett verschenkt worden ist - eine ernsthafte künstlerische Arbeit vorzulegen, die sich auf die historische Figur de Sade stützt.

Soll man de Sade feiern?

Quills - Macht der Besessenheit, ein Film von Philip Kaufman und Doug Wright

Von Davis Walsh und Joanne Laurier, 21. Februar 2001

Quills - Macht der Besessenheit ist eine fiktionale Darstellung der letzten Tage des berüchtigten Marquis de Sade (1740-1814), des französischen Schriftstellers und Philosophen.

Eine Antwort auf das Interview mit Filmregisseur Volker Schlöndorff

Zur Klärung grundlegender historischer Fragen

Von David Walsh, 13. Februar 2001

Am 3. Februar veröffentlichte das World Socialist Web Site ein Interview mit dem berühmten deutschen Filmregisseur Volker Schlöndorff von Prairie Miller. Einige Fragen aus dieser Unterhaltung müssen geklärt werden.

Ein Interview mit dem Filmregisseur Volker Schlöndorff

Von Prairie Miller, 13. Februar 2001

Ein Interview mit dem Filmregisseur Volker Schlöndorff. 1999 drehte er den Film Die Stille nach dem Schuß, der auf der Berlinale 2000 gezeigt wurde. Schlöndorff behandelt darin die fiktive Geschichte einer Gruppe der Rote-Armee-Fraktion (RAF), die für terroristische Attentate verantwortlich waren und Zuflucht in der stalinistischen DDR gesucht hatten.

Giuseppe Verdi und das 19. Jahrhundert

Von Walter Gilberti, 3. Februar 2001

Eine Würdigung des Lebens und Werks des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi wirft ein Licht auf die Beziehung zwischen Kunst und Politik zweier sehr unterschiedlicher geschichtlicher Perioden: Die Rolle, die Künstler wie Verdi in den großen bürgerlichen nationalen Bewegungen des 18. und 19.Jahrhunderts gespielt haben, steht in scharfem Kontrast zu der Stellung, die Kunst und Künstler in der kapitalistischen Gesellschaft von heute einnehmen.

Entstalinisierung und DDR

Buchbesprechung

Von Peter Schwarz, 30. Januar 2001

Eine glänzende Charakterisierung der DDR-Elite, deren gelegentlicher Schematismus dem Verzicht auf eine politische Analyse geschuldet ist.