Kunst & Kultur

Hedgefondsmilliardär ersteigert Munchs „Schrei“ für 120 Mio. Dollar

Von Will Morrow, 21. Juli 2012

Der New Yorker Milliardär und Hedgefondsmanager Leon Black war der anonyme Käufer, der im Mai Edvard Munchs Gemälde „Der Schrei“ für fast 120 Millionen Dollar ersteigerte.

Tatlin – neue Kunst für eine neue Welt

Teil 5

Von Sybille Fuchs und Marianne Arens, 14. Juni 2012

Interview mit Gian Casper Bott, Kunsthistoriker und Kurator der Basler Tatlin-Ausstellung. Bott hat Wesentliches dazu beigetragen, dass die Ausstellung einen wirklich umfassenden Einblick in das Werk dieses führenden Künstlers der russischen Avantgarde ermöglicht.

Tatlin – neue Kunst für eine neue Welt

Teil 6

Von Sybille Fuchs und Marianne Arens, 14. Juni 2012

Interview mit der Kunsthistorikerin Anna Szech, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Ausstellung, über Wladimir Tatlin im Museum Tinguely, Basel

Tatlin – neue Kunst für eine neue Welt

Teil 3

Von Sybille Fuchs und Marianne Arens, 13. Juni 2012

Der Ausstellungskatalog der Basler Tatlin-Ausstellung enthält einen Essay, der sich mit dem historischen und politischen Umfeld Tatlins zur Zeit der Oktoberrevolution von 1917 beschäftigt. Er stammt vom Kulturredakteur der World Socialist Web Site, David Walsh.

Tatlin – neue Kunst für eine neue Welt

Teil 4

Von Sybille Fuchs und Marianne Arens, 13. Juni 2012

Dmitrij Dimakow hat mit seinem Team in Pensa Wladimir Tatlins „Denkmal für die III. Internationale“ rekonstruiert. Hier ein Interview, das Dimakow anlässlich der aktuellen Tatlin-Ausstellung im Museum Tinguely, Basel der WSWS gab.

Tatlin – neue Kunst für eine neue Welt

Teil 1

Von Sybille Fuchs und Marianne Arens, 12. Juni 2012

Das Museum Tinguely in Basel widmet Wladimir Tatlin (1885-1953), dem neben Malewitsch bedeutendsten Künstler der russischen Avantgarde, zurzeit eine umfassende Ausstellung. Die WSWS berichtet darüber in mehreren Artikeln und Interviews.

Museum Tinguely, Basel:

Tatlin – neue Kunst für eine neue Welt

Teil 2

Von Sybille Fuchs und Marianne Arens, 12. Juni 2012

Interview mit Roland Wetzel, Direktor des Tinguely-Museums Basel und Initiator der umfassenden Ausstellung, die das Museum zurzeit dem führenden Künstler der russischen Avantgarde, Wladimir Tatlin, widmet.

Obama verleiht Freiheitsmedaille an Sänger Bob Dylan

Von David Walsh, 9. Juni 2012

Am 29. Mai ließ sich der Sänger Bob Dylan im Weißen Haus von Barack Obama die Freiheitsmedaille des Präsidenten überreichen.

Warum Die Tribute von Panem – The Hunger Games den Nerv des Publikums trifft

Von Christine Schofelt und David Walsh, 10. April 2012

Die Tribute von Panem schildert ein zukünftiges Nordamerika, das jetzt Panem genannt wird und in zwölf Distrikte geteilt ist. Jahrzehnte zuvor wurde ein Volksaufstand gewaltsam niedergeschlagen, wobei ein dreizehnter Distrikt während der Unterdrückung vollständig ausgelöscht wurde

Die Eröffnung der Ausstellung “Baumeister der Revolution“ in Berlin

Von Wolfgang Weber, 7. April 2012

Im Berliner Martin-Gropius-Bau wurde am 5. April die Ausstellung „Baumeister der Revolution. Sowjetische Kunst und Architektur 1915 -1935“ mit einer Pressekonferenz und einer gut besuchten Veranstaltung eröffnet.

Baumeister der Revolution: Sowjetische Kunst und Architektur 1915-1935

Von Paul Mitchell, 5. April 2012

Am 5. April öffnet eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin ihre Tore, die Werke von Künstlern, Architekten, Ingenieuren und Fotografen zeigt, deren Schaffen von der Oktoberrevolution 1917 inspiriert wurde.

Der preisgekrönte Film “Eine Trennung” und die Menschlichkeit des iranischen Volkes

Von David Walsh, 31. März 2012

Während die Medien in aller Welt den Iran verteufeln, zeichnet der Oscar-prämierte Film ein wirklichkeitsgetreues Bild von einem kultivierten und zivilisatorisch hochstehenden Land und seinen Menschen.

Eine dunkle Begierde: Die Freud-Jung Kontroverse und Anderes

Von David Walsh, 17. März 2012

Der Film von David Croenenberg behandelt die Beziehung zwischen Sigmund Freud und Carl Jung, sowie ihre Bekanntschaft mit Sabina Spielrein, einer jungen Russin, die später eine der ersten Psychiaterinnen wurde.

62. Internationale Filmfestspiele Berlin - Teil 5

Linke deutsche Filme der zwanziger Jahre

– und die Probleme, die sie offenbaren

Von Bernd Reinhardt, 17. März 2012

Unter dem Motto Die rote Traumfabrik zeigte die Retrospektive interessante Filme des deutsch-sowjetischen Filmunternehmens Meschrabpom.

Deutsche Erstausgabe des Mehring Verlags auf der „Leipziger Buchmesse 2012:

„Die Revolution der Bolschewiki 1917“ – von Alexander Rabinowitch

Von Wolfgang Weber, 17. März 2012

Auf der Leipziger Buchmesse stellt der Mehring Verlag mehrere Neuerscheinungen vor. Mit dem Buch „Die Sowjetmacht. Die Revolution der Bolschewiki 1917“ veröffentlicht er erstmals das Hauptwerk des amerikanischen Historikers Rabinowitch auf Deutsch.

Mehring Verlag mit zwei neuen Kunstbänden auf der Leipziger Buchmesse

Von Wolfgang Weber, 16. März 2012

Mit zwei prächtigen Neuerscheinungen setzt der Mehring Verlag seine Reihe hochwertiger Kunstbände fort: „Baumeister der Revolution“ zur Architektur in der frühen Sowjetunion, und „Russische revolutionäre Plakate“ von David King.

62. Internationale Filmfestspiele Berlin - Teil 4

Eisensteins Film Oktober - ein gewaltiger Torso

Von Bernd Reinhard, 13. März 2012

Die restaurierte neue HD Version von Einsteins epischem Film Oktober vermittelt immer noch den Geist der „zehn Tage die die Welt erschütterten“, trotz der kleingeistigen Fälschungen durch die stalinistische Bürokratie.

Isaak Babels Marija in Düsseldorf: Ein Anti-Revolutionsstück?

Von Sybille Fuchs, 8. März 2012

Die vielfach preisgekrönte Regisseurin Andrea Breth hat im Düsseldorfer Schauspielhaus ein großartiges, aber überaus selten gespieltes Theaterstück inszeniert.

62. Internationale Filmfestspiele Berlin 2012 –Teil 3

Diese Filme sind ein Versprechen, dass es anders sein kann.

Interview mit Rainer Rother zur Retrospektive Die rote Traumfabrik

Von Bernd Reinhardt und Stefan Steinberg, 7. März 2012

Das diesjährige Berliner Filmfestival brachte eine faszinierende Retrospektive von Filmen, die in Zusammenarbeit zwischen deutschen und russischen Filmschaffenden in den 1920er und 1930er Jahren entstanden. Die WSWS sprach mit ihrem Organisator.

62. Internationale Filmfestspiele in Berlin - Teil 2

Politische Filme bei der Berlinale

Von Stefan Steinberg, 3. März 2012

Mehrere Filmkritiker waren schnell dabei, Parallelen zwischen den Revolutionen in der arabischen Welt im Verlauf des vergangenen Jahres und dem Eröffnungsfilm der Berlinale, Leb wohl, meine Königin, des französischen Regisseurs Benoit Jacquot zu ziehen.

Die soziale Kluft zweihundert Jahre nach der Geburt von Charles Dickens

Von John Clayton und Paul Bond, 3. März 2012

Ein Kommentar zu den Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag des englischen Schriftstellers Charles Dickens

Eine Würdigung zum Hundertsten Todestag von Gustav Mahler

Von Dorian Griscom, 3. März 2012

Gustav Mahler gehört zu den am meisten gehörten klassischen Komponisten. Im vergangenen Jahr, seinem 100. Todesjahr, wurden auf der ganzen Welt ihm zu Ehren Mahler-Konzerte gegeben, neue Einspielungen veröffentlicht und Vorträge sowie Ausstellungen zu seinem Leben und Werk veranstaltet.

Die Eiserne Lady: Was haben sie sich dabei gedacht?

Von Chris Marsden, 1. März 2012

Der Film Die Eiserne Lady, eine fiktive Erzählung über den Aufstieg und Fall der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher, hätte ein zumindest interessantes, sogar ein wichtiges Werk werden können. Wieso kam dann bloß ein solch spektakulärer Versager, mit der einzigen Ausnahme der wirklich bemerkenswerten Darstellung Thatchers durch Meryl Streep, heraus?

Internationale Filmfestspiele Berlin 2012

Einige Glanzstücke der 62. Berlinale

Von Stefan Steinberg, 25. Februar 2012

Die Berlinale Jury unter Führung des erfahrenen britischen Regisseurs Mike Leigh, hat diesmal die Hauptpreise an einige interessante und bedeutende Werke vergeben.

Whitney Houston gestorben

Von Hiram Lee, 15. Februar 2012

Die amerikanische Popsängerin Whitney Houston starb in Los Angeles im Alter von 48 Jahren

Bad as Me - ein neues Album von Tom Waits

Von Hiram Lee, 11. Februar 2012

Tom Waits ist mit Bad as Me zurückgekehrt, dem ersten Album mit neuem Material seit Real Gone im Jahr 2004.

Clint Eastwoods „J. Edgar“

Von Joanne Laurier, 27. Januar 2012

Law-und-Order-Regisseur Eastwood bleibt sich auch in seinem neuen Film über den FBI-Chef Hoover treu - als glühender Verfechter der kapitalistischen Ordnung und ihres Unterdrückungsapparates.

Diego Rivera im Museum of Modern Art New York:

Damals und heute – revolutionäre Kunst für revolutionäre Zeiten

Von Clare Hurley, 11. Januar 2012

Das Museum of Modern Art in New York zeigt vom 13. November 2011 bis zum 14. Mai 2012 eine Ausstellung mit Fresken des mexikanischen Malers Diego Rivera.

Leo Trotzki über den mexikanischen Maler Diego Rivera (1938)

11. Januar 2012

In seinem Artikel vom Juni 1938 mit dem Titel Kunst und Politik in unserer Zeit besprach Trotzki das Werk des mexikanischen Malers Diego Rivera, der damals Sympathisant der Vierten Internationale war.

George Clooneys „Ides of March“

Von David Walsh, 24. Dezember 2011

George Clooneys neuer Film spielt in der Welt der amerikanischen Politik von heute und schafft Einblicke – nicht in die Wirklichkeit, sondern in die Phantasielosigkeit und den Zynismus von Hollywoods liberalen Filmemachern.

Anonymus: Ein ignoranter Angriff auf Shakespeare

Von David Walsh, 9. Dezember 2011

Der Film von Roland Emmerich geht von der Voraussetzung aus, dass der Dramatiker und Dichter William Shakespeare nicht der Autor von mindestens drei Dutzend Schauspielen war, die ihm zugeschrieben wurden, sondern dass sie von Edward de Vere, dem 17. Earl of Oxford geschrieben wurden.

Arabisches Filmfestival Berlin

No More Fear

Von Johannes Stern, 19. November 2011

Vom 2. bis zum 10. November fand das dritte Arabische Filmfestival Berlin statt. Ein Schwerpunkt des Festivals waren die Revolutionen in Ägypten und Tunesien. Nachdem wir in den vergangenen Tagen die Filme 18 Days (diverse Regisseure, Ägypten 2011)und Forbidden (Amal Ramsis, Ägypten 2011) besprochen haben, widmet sich der abschließende Teil dem Film No More Fear (Mourad Ben Cheikh, Tunesien 2011).

Arabisches Filmfestival Berlin

Forbidden

Von Johannes Stern, 18. November 2011

Vom 2. bis zum 10. November fand das dritte Arabische Filmfestival Berlin statt. Ein Schwerpunkt des Festivals waren die Revolutionen in Ägypten und Tunesien. Nachdem wir gestern den Film 18 Days (diverse Regisseure, Ägypten 2011) besprochen haben, widmet sich der heutige Beitrag dem Film Forbidden (Amal Ramsis, Ägypten 2011). Abschließend werden wir morgen auf No More Fear (Mourad Ben Cheikh, Tunesien 2011) eingehen.

Arabisches Filmfestival Berlin

18 Days

Von Johannes Stern, 17. November 2011

Vom 2. bis zum 10. November fand das dritte Arabische Filmfestival Berlin statt. Ein Schwerpunkt des Festivals waren die Revolutionen in Ägypten und Tunesien. Wir besprechen hier den Film 18 Days (diverse Regisseure, Ägypten 2011) und in weiteren Beiträgen Forbidden (Amal Ramsis, Ägypten 2011) und No More Fear (Mourad Ben Cheikh, Tunesien 2011).

Richard Pare im Gespräch mit Tim Tower

Botschaft an die Welt

Von Tim Tower, 11. Oktober 2011

Tim Tower sprach 2008 nach dem Erscheinen von The Lost Avantgarde. Russian Modernist Architecture 1922–1932 und der darauf basierenden Ausstellung am Museum of Modern Art in New York (2007) mehrere Male mit Richard Pare.

Ausstellung über russische und sowjetische Moderne bereist Europa

Von Tim Tower, 8. Oktober 2011

Im kommenden Jahr wird eine Ausstellung von der Oktoberrevolution inspirierter Kunstwerke im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen sein. Den Katalog dazu stellt der Mehring Verlag auf der Frankfurter Buchmesse vor.

Verbotene DDR-Filme der 1960er Jahre

Von Bernd Reinhardt, 3. August 2011

Die fortgeschrittene soziale Unzufriedenheit in der DDR zeigte sich in den 1960er Jahren in einer Reihe von Filmen, die sofort verboten oder innerhalb kurzer Zeit aus den Kinos verbannt wurden.

Die Polizei im NS-Staat – Ordnung und Vernichtung

Von Verena Nees, 2. August 2011

Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin dokumentiert die Beteiligung der Polizei am Massenmord und an der Vernichtungspolitik der Nazis.

Zum 80. Geburtstag von Jürgen Böttcher

Von Bernd Reinhardt, 9. Juli 2011

Der deutsche Filmemacher und Maler Jürgen Böttcher (Malerpseudonym Strawalde) ist 80 geworden. An dieser Stelle veröffentlicht die Redaktion der WSWS noch einmal das Böttcher-Portrait von 2001, als der Künstler den Dokumentarfilm Konzert im Freien auf der 51. Berlinale vorstellte.

The Tree of Life von Terrence Malick: Eine Welt der Verwirrung

Von David Walsh, 29. Juni 2011

The Tree of Life, der neue Spielfilm des US-amerikanischen Independent-Regisseurs Terrence Malick ist ein in hohem Maße konfuses und implizit misanthropisches Werk, enthält aber zugleich zahlreiche ausgezeichnete Bilder .

Der Film „Joschka und Herr Fischer“

Mythenbildung als politisches Manifest

Von Ute Reissner, 1. Juni 2011

Verpackt in die peinlich anmutende Selbstbeweihräucherung der Person transportiert der Film eine politische Botschaft. Der jungen Generation soll der Film ein Geschichtsbild vermitteln, das mit den neuen Interessen des deutschen Kapitalismus vereinbar ist.

Das Juilliard-Orchester spielt in New York City Mahlers Neunte Sinfonie

Von Fred Mazelis, 27. Mai 2011

Gustav Mahlers Neunte Sinfonie, komponiert 1909, verabschiedet sich vom 19. Jahrhundert und ist Ausdruck gewaltiger sozialer und kultureller Umwälzungen. Drei Jahre nach Mahlers Tod (1911) versank Europa im ersten Weltkrieg.

Cannes: Regisseur Lars von Trier spielt mit dem Feuer

Von Stefan Steinberg, 25. Mai 2011

Der dänische Filmregisseur Lars von Trier provozierte beim Filmfestival von Cannes nach der Vorführung seines neuen Films Melancholia mit der Bemerkung, er habe entdeckt, dass er in Wirklichkeit ein Nazi sei.

Wo unsere Heimat ist, lassen wir uns nicht vorschreiben

Von Bernd Reinhardt, 14. Mai 2011

Die Filmkomödie Almanya - Willkommen in Deutschland der Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli lief auf der diesjährigen Berlinale, wurde bei der Vergabe des Deutschen Filmpreises zum zweitbesten Spielfilm gekürt und läuft seit März ununterbrochen erfolgreich in den Kinos.

61. Internationale Filmfestspiele Berlin

Der Film Die Ausbildung von Dirk Lütter

Von Bernd Reinhardt, 21. April 2011

Der Regisseur Dirk Lütter hat einen eindringlichen Debutfilm über die bedrückende Situation heutiger Auszubildender gedreht. Der Film gewann den Preis „Dialogue en perspective“, der jedes Jahr von einer internationalen Jugend-Jury vergeben wird.

Neue filmische Versuche zur DDR

Der Preis von Elke Hauck und Vaterlandsverräter von Annekatrin Hendel

Von Bernd Reinhardt, 6. April 2011

Bei der diesjährigen Berlinale wurden zwei neue, bemerkenswerte Filme zur DDR von jungen Regisseurinnen vorgestellt, die selbst in der DDR aufgewachsen sind.

61. Berliner Filmfestspiele

Zwei faszinierende Festival-Filme: Coriolanus und Margin Call

Teil 3

Von Stefan Steinberg, 19. März 2011

Zwei der interessantesten Filme in der Auswahl der Berliner Filmfestspiele waren eine Interpretation des Shakespeare’schen Coriolanus und Margin Call von J.C. Chandor.

Mehring Verlag auf der Leipziger Buchmesse

David North stellt „Verteidigung Leo Trotzkis“ vor

Von der Redaktion, 16. März 2011

Vom 17. bis 20. März 2011 stellt der Mehring Verlag auf der Leipziger Buchmesse seine Bücher aus. Er ist das erste Mal mit eigenem Stand vertreten.

61. Berlinale

Das Turiner Pferd von Béla Tarr: Gesellschaftliches und Kosmisches

Von Stefan Steinberg, 10. März 2011

Das Tier, auf das sich der Titel bezieht, ist das vom deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche 1889 auf einem öffentlichen Turiner Platz umklammerte Pferd.

Das Problem des „Persönlichen“ und des „Politischen“ im Film

Von Stefan Steinberg, 8. März 2011

Abgesehen von einigen lobenswerten Ausnahmen gelang es den für die diesjährige Berlinale ausgewählten Filmen bedauerlicherweise nicht, ein tieferes Gefühl für die Charaktere auf der Leinwand zu erzeugen oder Interesse an ihrem Schicksal zu wecken.

Berliner Opernmusiker - künftige Leiharbeiter?

Zum Streik der Berliner Opernorchester

Von Bernd Reinhardt, 18. Februar 2011

Nach monatelangen Streiks und Protesten stimmen die Musiker der Berliner Opernbetriebe demnächst über einen neuen Tarifvertrag ab, der ihre Lage wesentlich verschlechtert.

Das Phänomen Stieg Larsson

Von David Walsh, 12. Februar 2011

Die Trilogie „Verblendung“, „Verdammnis“, „Vergebung“ des schwedischen Autors Stieg Larsson findet bei Lesern auf der ganzen Welt großen Anklang.

Die Gesichter der Opfer von Kunduz

Zur Ausstellung „Kunduz – 4. September 2009. Eine Spurensuche“

Von Wolfgang Weber, 5. Februar 2011

Die Ausstellung von Christof Reuter und Marcel Mettelsiefen über das Massaker der Bundeswehr im Kunduz und ihre Opfer ist eine erschütternde Dokumentation des größten Kriegsverbrechens, das seit dem Untergang des Dritten Reiches von deutschen Offizieren begangen worden ist.

Gustave Courbets Kunst zu seiner Zeit und heute

Von Clare Hurley, 22. Januar 2011

Eine Ausstellung über Gustave Courbet, den Künstler des Realismus und Teilnehmer der Pariser Kommune, läuft zurzeit noch bis zum 30. Januar 2011 in der Frankfurter Schirn. Deshalb hier Clare Hurleys Rezension der großen Courbet-Retrospektive von 2008 im New Yorker Metropolitan Museum.

Vor hundert Jahren ist der große russische Romanschriftsteller gestorben

Trotzkis Würdigung Leo Tolstois von 1908

Von Leo Trotzki, 31. Dezember 2010

Leo Trotzki schrieb diese Würdigung des großen russischen Romanschriftstellers aus Anlass seines achtzigsten Geburtstags.

„Roter Stern über Russland“ gewinnt Banister Fletcher Award

Von unserem Korrespondenten, 24. Dezember 2010

Der deutsch im Mehring Verlag erschienene Bildband David Kings wurde als bestes Kunst- und Architekturbuch ausgezeichnet.

Leonard Bernsteins Vermächtnis

Eine Buchbesprechung

Von Fred Mazelis, 10. Dezember 2010

Die neue Biographie von Barry Seldes ist ein wichtiger Beitrag über Leonard Bernsteins Leben und Werk. Seldes hat als erstmals das umfangreiche FBI-Dossier über den Komponisten und Dirigenten ausgewertet.

Rede von WSWS-Kulturredakteur David Walsh

Der Streik des Detroiter Symphonieorchesters und die Verteidigung der Kultur in den USA

Von David Walsh, 24. November 2010

Diesen Vortrag hielt der WSWS-Kulturredakteur David Walsh auf einer öffentlichen Versammlung der amerikanischen ISSE und SEP in Ann Arbor, Michigan.

Veranstaltung von ISSE and SEP zum Streik des Detroiter Symphonieorchesters an der Universität Michigan

Von Shannon Jones, 20. November 2010

Die ISSE und die SEP hielten am 15. November an der Universität Michigan eine öffentliche Versammlung über die Bedeutung des Streiks der Musiker des Detroiter Symphonieorchesters (DSO) ab.

Verschollene Werke „entarteter Kunst“ wieder entdeckt

Von Bernd Reinhardt und Sybille Fuchs, 19. November 2010

Die Berliner Ausstellung „Der Berliner Skulpturenfund. ‚Entartete Kunst‘ im Bombenschutt“ zeigt kürzlich entdeckte Skulpturen, die von den Nazis verfemt worden waren.

Der Angriff auf die Kultur und die Krise des amerikanischen Kapitalismus

Von Dave Walsh, 6. Oktober 2010

Der niedergehende amerikanische Kapitalismus hat weder Interesse an, noch Geld für künstlerisches Schaffen.

"Ein Drehbuchautor schreibt mit den Augen"

Suso Cecchi d’Amico (1914-2010): Pionierin des italienischen Kinos

Von Richard Phillips, 1. Oktober 2010

D’Amico schrieb in ihrer über sechzigjährigen Karriere mehr als 110 Drehbücher, und viele davon wurden wahre Meisterwerke (z.B: Die Fahrraddiebe von Vittorio de Sica oder Der Leopard von Luchino Visconti).

Frida-Kahlo-Retrospektive

Teil 2: Frida Kahlo und der Kommunismus

Von Jesse Olsen und Bernd Reinhardt, 24. August 2010

Die Komplexität des Gesamtwerks der mexikanischen Malerin ist durch viele Anekdoten und Dekorationen nicht nur überschattet, sondern regelrecht verfälscht worden.

Frida-Kahlo-Retrospektive

Teil 1: Wem gehört Frida Kahlo ?

Von Jesse Olsen und Bernd Reinhardt, 21. August 2010

Die Komplexität des Gesamtwerks der mexikanischen Malerin ist durch viele Anekdoten und Dekorationen nicht nur überschattet, sondern regelrecht verfälscht worden.

Heine in der „marmornen Schädelstätte“

Von Sybille Fuchs, 20. August 2010

In der letzten Juliwoche wurde dem Dichter Heinrich Heine die zweifelhafte Ehre zuteil, in die von ihm verspottete „teutsche“ Ruhmeshalle einzuziehen.

Fotoband des Monats

Roter Stern über Russland

Von Adalbert Reif, 14. August 2010

Mit freundlicher Genehmigung Adelbert Reifs veröffentlichen wir hier eine Besprechung des Fotobands des Monats „Roter Stern über Russland“, die zuerst in der August-Ausgabe der Zeitschrift „Universitas“ erschienen ist.

Neu im Mehring Verlag

Alexander Rabinowitch, „Die Sowjetmacht. Das erste Jahr“

Von Frederick Choate und David North, 3. August 2010

Der amerikanische Historiker hat, gestützt auf umfangreiche Recherchen in erstmals zugänglichen sowjetischen Archiven, das erste Jahr der Sowjetherrschaft in Petrograd minutiös aufgearbeitet.

Ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der Theorie

Zeugen der Permanenten Revolution - Dokumente zur Entwicklungsgeschichte

Von David North, 26. Juni 2010

Witnesses to Permanent Revolution liefert einen umfassenden Überblick über die Kontroversen und Polemiken, aus denen die Theorie der Permanenten Revolution hervorging.

Der Geist von Thomas Hobbes

Von Ann Talbot, 19. Juni 2010

Ein von Corey Robin im vergangenen Jahr im Magazin The Nation veröffentlichter Artikel stellte den Philosophen Hobbes, der "kulturellen Modernismus und politische Reaktion" vermischt habe, mit Friedrich Nietzsche und den italienischen Futuristen auf eine Stufe.

Roman Polanski verurteilt juristische Hetzkampagne gegen ihn

Von Hiram Lee, 8. Mai 2010

Der Regisseur Roman Polanski gab am Dienstag letzter Woche eine Erklärung heraus, in der er die Bemühungen der US-Justizbehörden verurteilte, ihn in an die USA auszuliefern.

David Kings "Roter Stern über Russland" jetzt in Deutsch erhältlich

24. April 2010

Die fesselnde visuelle Geschichte der UdSSR von 1917 bis zum Tode Stalins versetzt den Betrachter mitten hinein in die umwälzenden Ereignisse jener Zeit.

George Eliot:

Zum 150. Jahrestag der Veröffentlichung ihres Romans Adam Bede

Zweiter Teil

Von David Walsh, 7. April 2010

Im angelsächsischen Raum wurde im letzten Jahr die Autorin George Eliot als Pionierin des realistischen Romans gewürdigt. Ihr kulturelles Umfeld, ihr Einfluss und ihre Bedeutung für die europäische, insbesondere auch die deutsche Literatur werden in diesem Artikel aufgezeigt.

George Eliot:

Zum 150. Jahrestag der Veröffentlichung ihres Romans Adam Bede

Erster Teil

Von David Walsh, 3. April 2010

Im angelsächsischen Raum wurde im letzten Jahr die Schriftstellerin George Eliot als Pionierin des realistischen Romans gewürdigt. Ihr kulturelles Umfeld, ihr Einfluss und ihre Bedeutung für die europäische, insbesondere auch die deutsche Literatur werden in diesem Artikel aufgezeigt.

60. Berlinale

Ich wollte an die verheimlichten Kommunisten erinnern

Von Bernd Reinhardt, 27. März 2010

Die WSWS sprach mit Matti Geschonneck, dem Regisseur von "Boxhagener Platz"

60. Berlinale - Teil 7

"Boxhagener Platz" von Matti Geschonneck

Von Bernd Reinhardt, 27. März 2010

Der Film behandelt die stalinistische Degeneration der kommunistischen Bewegung, kann sie aber letztlich nicht erklären.

60. Berlinale - Teil 6

Rumänien, Bosnien und die Probleme von Einwanderern

Von Stefan Steinberg, 16. März 2010

Der rumänische Film hat sich in den letzten Jahren durch eine Serie von Filmen jüngerer Produzenten einen guten Ruf erworben. Diese versuchen, die Folgen der Einführung der kapitalistischen Marktwirtschaft nach dem Zusammenbruch des Stalinismus im Jahre 1989 aufzuarbeiten.

The Hurt Locker, die Oskar-Verleihung und die Rehabilitation des Irakkriegs

Von David Walsh, 12. März 2010

Die diesjährige Oskar-Verleihung war ein banales und kraftloses Spektakel. Die drei Filme, die von der Akademie am höchsten ausgezeichnet wurden, Tödliches Kommando (The Hurt Locker) , Precious and Inglourious Basterds, verkörpern zusammen, wie rückschrittlich und verkommen die Filmindustrie ist. Sie segeln alle unter falscher Flagge.

60. Berlinale - Teil 5

Der deutsche Jurist Fritz Bauer und die braune Vergangenheit der BRD

Der Dokumentarfilm Fritz Bauer - Tod auf Raten von Ilona Ziok

Von Bernd Reinhardt, 11. März 2010

Der jüdische Sozialdemokrat, der die NS-Zeit in KZ und Emigration verbrachte, war einer der wenigen Juristen der BRD ohne Karriere im Dritten Reich.

Der Bolschewismus und die Künstler der Avantgarde - Teil 3

Teil 3

Von David Walsh, 9. März 2010

Die Große Utopie: Die russische und sowjetische Avantgarde, 1915-1932 im Guggenheim Museum in New York City, Frankfurt/M und anderen Großstädten der Welt war ein bedeutsames Ereignis. David Walsh schrieb darüber eine Artikelserie im Bulletin, einer Vorgängerpublikation der WSWS, die wir neu veröffentlichen.

Der Bolschewismus und die Künstler der Avantgarde - Teil 2

Teil 2

Von David Walsh, 6. März 2010

Die Große Utopie: Die russische und sowjetische Avantgarde, 1915-1932 im Guggenheim Museum in New York City, Frankfurt/M und anderen Großstädten der Welt war ein bedeutsames Ereignis. David Walsh schrieb darüber eine Artikelserie im Bulletin, einer Vorgängerpublikation der WSWS, die wir neu veröffentlichen.

60. Berlinale - Teil 4

Kanikosen : ein "proletarischer japanischer Roman" - modernisiert

Von Stefan Steinberg, 6. März 2010

Dies ist der vierte Teil einer Serie über die jüngsten Internationalen Filmfestspiele in Berlin, die vom 11. bis 21. Februar stattfanden.

Der Bolschewismus und die Künstler der Avantgarde

Teil 1

Von David Walsh, 5. März 2010

Die Große Utopie: Die russische und sowjetische Avantgarde, 1915-1932 im Guggenheim Museum in New York City, Frankfurt/M und anderen Großstädten der Welt war ein bedeutsames Ereignis. David Walsh schrieb darüber eine Artikelserie im Bulletin, einer Vorgängerpublikation der WSWS, die wir ab heute neu veröffentlichen.

60. Berlinale Teil 3

"Moloch Tropical" und "Jud Süß: Film ohne Gewissen"

Von Stefan Steinberg, 4. März 2010

Einer der fesselndsten Filme auf der Berlinale war der neue Film von Raoul Peck. Nachdem er sich in seinen letzten Filmen mit den Entwicklungen in einer Reihe von afrikanischen Ländern beschäftigt hatte, hat sich Peck jetzt seinem Heimatland Haiti zugewandt.

60. Berlinale - Teil 2

Ernsthaftere Töne

Von Bernd Reinhardt, 3. März 2010

Die Bewältigung der Gegenwart steht im Zentrum der meisten Spiel- und Dokumentarfilme. Auffällig ist nach wie vor die Tendenz des detaillierten Nahblicks. Auf der anderen Seite scheint die Erforschung breiterer gesellschaftlicher Zusammenhänge wenig attraktiv zu sein.

60. Berlinale - Teil 1

Roman Polanskis Der Ghostwriter, eine neue Version von Metropolis und andere Fragen

Von Stefan Steinberg, 27. Februar 2010

Trotz der schlimmsten Krise des Weltkapitalismus seit den 1930er Jahren zeichnete sich die Berlinale durch einen deutlichen Mangel an gesellschaftlichen und politischen Filmen mit Substanz aus. Dennoch versuchten zumindest einige der über 400 gezeigten Werke die sich schnell verändernde Lage zu verstehen.

Filmbesprechung

Das weiße Band - eine pessimistische Gesellschaftsstudie

Von Verena Nees, 31. Dezember 2009

Das hohe Lob, das der Film "Das weiße Band" überall in den Medien erntet, steht in umgekehrtem Verhältnis zu der Ratlosigkeit, die er bei seinen Zuschauern trotz aller Faszination hinterlässt.

Nochmals Funny Games von Michael Haneke

Von Hiram Lee, 18. Dezember 2009

Die neue Fassung von Funny Games von Michael Haneke ist ebenso dürftig, wie die Fassung von 1997.

Der neue Film von Michael Moore: Kapitalismus: eine Liebesgeschichte

Von Joanne Laurier und David Walsh, 13. November 2009

Der amerikanische Dokumentarfilmer Michael Moore versucht in seinem Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte, den globalen Finanzkollaps und seine Auswirkungen auf das Leben der amerikanischen Bevölkerung zu untersuchen.

Ein ambitioniertes Verlagsprogramm

Der Mehring Verlag stellt seine neu gestaltete Website vor

Von Wolfgang Zimmermann, 6. November 2009

Der Arbeiterpresse Verlag hat vor kurzem in Mehring Verlag umfirmiert. Er startet mit einem großen Programm in das nächste Jahr.

Weltweite Proteste gegen Verhaftung des Regisseurs Roman Polanski

Von Barry Grey, 29. September 2009

Die Verhaftung des Regisseurs und Oskarpreisträgers Roman Polanski am Samstagabend löst weltweit Zorn und Empörung aus.

Inglorious Basterds: Quentin Tarantino zieht in den Krieg

Von Hiram Lee, 4. September 2009

Quentin Tarantinos jüngster Film ist eine neue Rachegeschichte, die dieses mal im Zweiten Weltkrieg spielt.

Zum Tode des Regisseurs Peter Zadek (1926 - 2009)

Von Sybille Fuchs, 15. August 2009

Zadek hat nicht nur das Theater des letzten halben Jahrhunderts maßgeblich geprägt, sondern Maßstäbe gesetzt, die kaum einer seiner Epigonen, die derzeit auf deutschen Bühnen inszenieren, erreichen konnte.

Der Tod von Michael Jackson

Von David Walsh, 1. Juli 2009

Der Tod des Sängers Michael Jackson im Alter von 50 Jahren hat aufrichtige Trauer ausgelöst, er kam aber nicht besonders überraschend. Wie die Dinge lagen, war ein glückliches Ende seiner Geschichte kaum vorstellbar. In Amerika haben Menschen für außergewöhnlichen Ruhm und große Erfolge sehr oft einen fürchterlichen Preis zu zahlen.

Die Zukunft der Kunst in einer Zeit der Krise

Teil 2

Von David Walsh, 13. Juni 2009

WSWS Kulturredakteur David Walsh hielt kürzlich in mehreren amerikanischen Städten einen Vortrag über "Die Zukunft der Kunst in einer Zeit der Krise". Wir bringen heute den zweiten Teil des Vortrags.

Die Zukunft der Kunst in einer Zeit der Krise

Teil 1

Von David Walsh, 12. Juni 2009

WSWS Kulturredakteur David Walsh hielt kürzlich in mehreren amerikanischen Städten einen Vortrag über "Die Zukunft der Kunst in einer Zeit der Krise". Wir bringen den Vortrag ab heute in zwei Teilen.

59. Berlinale - Teil 6

"Wir wollten realistische Filme über die DDR machen"

Von Bernd Reinhardt, 11. April 2009

Auf der Berlinale 2009 hatte das wsws Gelegenheit, mit dem Regisseur Rainer Simon über seine Arbeit als Filmemacher in der DDR zu sprechen

59. Berlinale - Teil 5

Jadup und Boel - der letzte verbotene Spielfilm der DDR

Von Bernd Reinhardt, 11. April 2009

Im Rahmen der Berlinale-Sonderreihe zum Mauerfall vor 20 Jahren Winter adé - filmische Vorboten der Wende lief Rainer Simons Jadup und Boel, der letzte in der DDR verbotene Spielfilm

59. Berlinale - Teil 4

Einige überzeugende Filme

Von Stefan Steinberg, 14. März 2009

Die Filme London River und zwei Werke von Hans-Christian Schmid gehören zu den wenigen Filmen, die sich mit aktuellen sozialen Problemen befassen.

59. Berlinale - Teil 3

Die Kraft unspektakulärer Alltagsbilder

Zwei Dokumentarfilme

Von Bernd Reinhardt, 12. März 2009

Die beiden Dokumentarfilme sind sehenswert, denn die Aufmerksamkeit der Regisseure gilt dem oft unauffälligen, unbeachteten, schweren Lebensalltag einfacher Menschen in verschiedenen Ländern.

59. Berlinale - Teil 2

Ein Brodeln unter der Oberfläche - aber nicht mehr

Zur Filmreihe: Winter Adé - filmische Vorboten der Wende

Von Bernd Reinhardt, 3. März 2009

In einer Sonderreihe der Berlinale zeigte die Deutsche Kinemathek verschiedene Filme vom Ende der siebziger bis Ende der achtziger Jahre in der DDR, Osteuropa und der Sowetunion. Diese Spielfilme, Dokumentarfilme, Experimentalfilme, Animationsfilme geben einen Einblick in die Entfremdung zwischen den stalinistischen Regimen und großen Teilen der Bevölkerung.