Kunst & Kultur

Der Film Mr. Turner zeigt ein lebendiges Bild des großen Malers

Von Fred Mazelis, 5. März 2015

Timothy Spall verkörpert wunderbar den schwierigen, genialen Charakter des Malers, der einen so großen und dauerhaften Einfluss auf die Entwicklung der Malerei hatte.

87. Oscar-Verleihung:

Ein interessanteres Ereignis als in den letzten Jahren

Von David Walsh, 4. März 2015

Die soziale und politische Wirklichkeit fand bei der Oscar-Verleihung am Sonntag vor einer Woche ihr Echo in den Besonderheiten und Widersprüchen der Filmwelt.

American Sniper: Ein Wolf im Schafspelz

Von Matthew MacEgan, 4. Februar 2015

Clint Eastwoods neuester Film erzählt die Geschichte von Chris Kyle, dem vielleicht treffsichersten Scharfschützen der amerikanischen Militärgeschichte.

„Tannbach“ und die deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte

Von Sybille Fuchs, 29. Januar 2015

Der ZDF-Dreiteiler „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ zeigt am Schicksal der Einwohner eines kleinen Dorfes die Geschichte der deutschen Teilung in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg.

The Interview: der neueste Blockbuster von CIA Pictures

Von Andre Damon und David Walsh, 31. Dezember 2014

Es passt zur Obama-Regierung, dass sie The Interview als Werbung für die Werte nutzt, die sie repräsentiert.

Plakate der russischen Avantgarde und der sowjetischen Moderne

”Auf der Suche nach Utopia“ – war es das wirklich?

Ausstellung im Setagaya Art Museum in Tokio

Von John Watanabe, 12. Dezember 2014

Die etwa 180 Sowjetposter dieser Ausstellung in Tokio waren von bemerkenswerter künstlerischer und historischer Bedeutung.

Verzerrung und Verlogenheit: Ukrainische Filme auf dem Filmfestival Cottbus

Von Stefan Steinberg, 6. Dezember 2014

Das Festival des osteuropäischen Films in Cottbus findet seit 1991 jedes Jahr statt.

Eindrucksvoller Dokumentarfilm über Naziverbrechen:

Night will fall

Von Paul Mitchell, 5. Dezember 2014

Der Film Night Will Fall beruht auf einer bemerkenswerten Arbeit: Der Film German Concentration Camps Factual Survey zeigt die furchtbaren Verbrechen des Holocaust aufrüttelnd und präzise.

"The Death of Klinghoffer"

Oper zeigt “Achille-Lauro“-Entführung von 1985

Von Fred Mazelis, 22. November 2014

John Adams Oper “The Death of Klinghoffer” ist ein würdiger Beitrag zum zeitgenössischen Opern-Repertoire.

Russischer Dirigent Gergiev vom Saar-Festival ausgesperrt

Von Verena Nees, 19. November 2014

Der international renommierte Dirigent Valerij Gergiev ist von den saarländischen Musikfestspielen im kommenden Jahr ausgeschlossen worden, weil er Russe ist und den russischen Präsidenten Wladimir Putin unterstützt.

„Im Labyrinth des Schweigens“ – ein Film über den Frankfurter Auschwitzprozess

Von Sybille Fuchs, 12. November 2014

Der Film von Giulio Ricciarelli setzt sich mit der Vorgeschichte des ersten Prozesses gegen KZ-Verbrecher vor einem bundesdeutschen Gericht auseinander, der Anfang der 1960er Jahre in Frankfurt stattfand.

The Cut, eine Geschichte über den Völkermord an den Armeniern

Von Hiram Lee, 8. November 2014

Der Film des türkisch-deutschen Filmemachers Fatih Akin erzählt eine Geschichte über eine Familie, die durch den Völkermord an den Armeniern 1915 auseinandergerissen wird.

DDR-Künstler und Stasi

Von Bernd Reinhardt, 5. November 2014

Der Künstler und Stasi-Spitzel Sascha Anderson war eine zentrale Figur der jungen DDR-Literaturszene der achtziger Jahre.

Zum Tode von Siegfried Lenz

17. März 1926 – 7. Oktober 2014

Von Sybille Fuchs, 1. November 2014

Mit Siegfried Lenz ist am 7. Oktober einer der beliebtesten und meistgelesenen Autoren der deutschen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur gestorben.

Dokumentarfilm über Edward Snowden

”Citizenfour” in Großbritannien und den USA angelaufen

Von Robert Stevens, 24. Oktober 2014

Snowden nennt die NSA und den ganzen staatlichen Überwachungsapparat in Laura Poitras Dokumentarfilm “die größte Unterdrückungswaffe der Menschheitsgeschichte“.

Geistige Mobilmachung für den Ersten Weltkrieg

Von Verena Nees, 18. Oktober 2014

Am 4. Oktober 1914 erschien der „Aufruf an die Kulturwelt“. Darin verherrlichten 93 Wissenschaftler, Künstler und Literaten den Ersten Weltkrieg als Kampf für die Kultur.

Die geliebten Schwestern im Kino

Von Bernd Reinhard, 2. August 2014

Der Film Die geliebten Schwestern von Dominik Graf fand auf der Berlinale im Frühjahr große Beachtung. Jetzt läuft er in den Kinos.

Ein großer sowjetischer Film über den Zweiten Weltkrieg

Nie wieder Krieg! Die Antikriegsbotschaft von Die Kraniche ziehen (1957)

Von Dorota Niemitz, 5. Juli 2014

Der Film ist die Geschichte zweier junger Leute, Boris und Weronika, die sich lieben und heiraten wollen. Sie schieben ihre Pläne auf, als die Wehrmacht 1941 in die UdSSR einfällt.

Der Italienische Futurismus 1909-1944:

Rekonstruktion des Universums

Ausstellung im Guggenheim Museum in New York

Von Clare Hurley, 4. Juli 2014

Als Kunstrichtung war der Futurismus nicht viel mehr als eine italienische Variante anderer moderner europäischer Kunstbewegungen.

Edlef Köppens „Heeresbericht“: ein bedeutender Roman zum Ersten Weltkrieg

Von Clara Weiss, 1. Juli 2014

Der fast dokumentarische Charakter des Romans macht die enorme Erschütterung des Bewusstseins und Weltbildes von Millionen Soldaten und Zivilisten während des Ersten Weltkrieges sehr gut nachvollziehbar.

Metropolitan Opera zensiert „The Death of Klinghoffer“

Von David Walsh, 27. Juni 2014

Die Entscheidung, die weltweite Video- und Radioübertragung von John Adams Oper abzusetzen, ist eine skandalöse und feige Kapitulation vor den Rechten.

New York: Metropolitan Opera setzt weltweite “Klinghoffer”-Übertragung ab

Von Fred Mazelis, 26. Juni 2014

Auf Druck der zionistischen Lobby hat Met-Generaldirektor Peter Gelb die weltweite Video- und Radio-Übertragung von John Adams’ zeitgenössischer Oper „The Death of Klinghoffer“ (Klinghoffers Tod) abgesetzt.

Filmkritik

Zeit der Kannibalen

Von Bernd Reinhardt, 27. Mai 2014

Der in der letzten Berlinale in Berlin im Februar gezeigte Film Zeit der Kannibalen läuft in dieser Woche in den Kinos an.

„Zwischen Welten“: ein staatstragender Film

Von Bernd Reinhardt, 9. Mai 2014

Der Film Zwischen Welten stellt die kritische Frage, ob die Bundeswehr in Afghanistan die propagierten humanitären Ziele erreicht hat. Die Antwort ist ein eindeutiges Nein.

Münchner Grüne fordern Berufsverbot für russischen Dirigenten Gergiev

Von Verena Nees, 16. April 2014

Die Ukraine-Krise hat zu einer heftigen Auseinandersetzung um den künftigen Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker geführt.

Zweiter Akt im Fall Gurlitt: Weitere Kunstwerke in Salzburg entdeckt

Von Verena Nees, 2. April 2014

In Gurlitts Salzburger Haus sind 238 weitere Bilder gefunden worden, hauptsächlich impressionistische Meisterwerke.

64. Internationales Berliner Filmfestival - Teil 6

Zeit der Kannibalen und Amma und Appa: Zwei Seiten der Globalisierung

Von Bernd Reinhardt, 22. März 2014

Deutsche Filme waren auf dem diesjährigen Berliner Filmfestival gut vertreten. Allein im Wettbewerbsprogramm des Festivals liefen nicht weniger als vier Produktionen.

Die Bücherdiebin: Die Nazis und die Vernichtung der Kultur, damals und heute

Von Joanne Laurier, 19. März 2014

Der Film Die Bücherdiebin läuft seit einer Woche in den deutschen Kinos. Brian Percivals Film behandelt die Schreckensherrschaft in der Zeit der Novemberpogrome 1938. Er erinnert an die Auswirkungen der Nazibarbarei auf das Alltagsleben.

Oskar-Preisverleihung 2014: Das Leben hier, die Filmindustrie dort

Von David Walsh, 13. März 2014

Die Oscar-Verleihung in Hollywood war eine weitere entsetzlich schwache Vorstellung der amerikanischen Filmindustrie, die kaum einen Reiz hatte, und keine Spuren oder Erkenntnisse hinterließ.

64. Internationales Berliner Filmfestival - Teil 5

Kunst und Kommerz: Der österreichische Dokumentarfilm Das Große Museum

Von Bernd Reinhardt, 8. März 2014

Der österreichische Regisseur Johannes Holzhausen hat mit Das große Museum einen liebevollen, bisweilen bissigen Dokumentarfilm über das Wiener Kunsthistorische Museum gedreht.

64. Internationales Berliner Filmfestival - Teil 4

Zwischen Glaube, Kriegseinsatz und Aufklärung - deutsche Wettbewerbsfilme Berlinale

Von Bernd Reinhard, 4. März 2014

Der deutsche Film war dieses Jahr auf dem Festival stark vertreten. Allein im Wettbewerbsprogramm liefen vier deutsche Produktionen.

64. Internationales Berliner Filmfestival - Teil 3

We Come as Friends und Lauf Junge, lauf: Zwei weitere Filme mit ernsthaftem Anspruch

Von Stefan Steinberg, 1. März 2014

Hubert Saupers Dokumentarfilm untersucht die Bilanz westlicher Interventionen in Afrika, während Pepe Danquarts Film die Erfahrung eines vaterlosen jüdischen Jungen in Polen im Krieg darstellt.

Amerikanischer Folksänger Pete Seeger verstarb 94-jährig

Von David Walsh, 1. März 2014

Während einer Karriere, die fast ein Dreivierteljahrhundert umspannte, war Seeger Verfasser und Mitverfasser vieler der populärsten Folk- oder Protestlieder der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts oder wurde mit ihnen identifiziert.

64. Internationales Berliner Filmfestival – Teil 2

Ein ernstgemeinter Umgang mit Geschichte: Non-Fiction Diary von Jung Yoon-suk aus Südkorea

Von Stefan Steinberg, 25. Februar 2014

Der südkoreanische Filmemacher Jung Yoon-suk legt in seinem neuen Dokumentarfilm Non Fiction Diary, der auf der 64. Berlinale zu Recht einen Preis erhielt, eine erfrischend ernsthafte Haltung zur Geschichte an den Tag.

64. Internationales Berliner Filmfestival – Teil 1

Politische Agenden auf diesjähriger Berlinale

Von Stefan Steinberg, 22. Februar 2014

Eine bemerkenswerte Besonderheit der 64. Berlinale war die Art und Weise, in der bestimmte führende Persönlichkeiten aus der Filmwelt offen ihre rückwärtsgewandten politischen Agenden bewarben.

The Monuments Men: In fast jeder Beziehung ein Film des Establishments

Von Joanne Laurier, 21. Februar 2014

George Clooneys Film The Monuments Men – Ungewöhnliche Helden erzählt die Geschichte eines Trupps von Kunstexperten in Diensten des amerikanischen und alliierten Militärs, die am Ende des Zweiten Weltkriegs versuchen, von den Nazis gestohlene Kunstwerke zu retten.

New York Times-Autor schürt Vorwürfe gegen Woody Allen im Namen von „Menschenrechten“

Von David Walsh, 13. Februar 2014

Das Bündnis aus selbstzufriedenen Medienexperten, "Menschenrechts"aktivisten, Pseudolinken, Feministinnen, und offen rechten Elementen, die die USA in regelmäßigen Abständen mit ihren Moralaposteleien im Dienste der politischen Reaktion überschwemmen, schlagen wieder zu.

Portugal versteigert 85 Werke von Joan Miró

Von Sybille Fuchs, 6. Februar 2014

Wie in der insolventen Stadt Detroit sollen auch in Portugal Kunstwerke versteigert werden, um die staatliche Haushaltskasse aufzufüllen.

The Wolf of Wall Street:

Warum sollten wir solche Typen bewundern?

Von David Walsh, 28. Januar 2014

Martin Scorseses neuer Film handelt von der Karriere des Börsenschwindlers und Wirtschaftskriminellen Jordan Belfort, der vom Aufstieg des Finanzgangstertums in den USA profitierte, und in den 1980er und 1990er Jahren ein Vermögen anhäufen konnte.

Januarkonzert mit Mozart und Schostakowitsch

Historischer Moment in der Berliner Philharmonie

Von Verena Nees, 22. Januar 2014

75 Jahre nach seiner Flucht aus Deutschland musizierte der Pianist Menahem Pressler erstmals mit den Berliner Philharmonikern.

Zum Hintergrund der Angriffe auf das Detroit Institute of Arts:

Oligarchen und ihre Spielereien: Private Museen auf dem Vormarsch

Von Nancy Hanover, 18. Januar 2014

Im Dezember 2014 schlug ein Richter der insolventen Stadt Detroit einen „grandiosen Vergleich“ vor. Sie solle das weltberühmte Detroit Institute of Art (DIA) für fünfhundert Millionen Dollar an eine private Stiftung verkaufen.

Georg Büchner (1813-1837)

Ein zeitgemäßes Jubiläum – Teil 3

Von Sybille Fuchs, 31. Dezember 2013

”Georg Büchner – Revolutionär mit Feder und Skalpell”, so heißt die sehenswerte Ausstellung zum zweihundertsten Geburtstag des revolutionären Dichters. Sie ist noch bis Mitte Februar im hessischen Darmstadt zu sehen.

Georg Büchner (1813-1837)

Ein zeitgemäßes Jubiläum – Teil 2

Von Sybille Fuchs, 28. Dezember 2013

”Georg Büchner – Revolutionär mit Feder und Skalpell”, so heißt die sehenswerte Ausstellung zum zweihundertsten Geburtstag des revolutionären Dichters. Sie ist noch bis Mitte Februar im hessischen Darmstadt zu sehen.

Georg Büchner (1813-1837)

Ein zeitgemäßes Jubiläum – Teil 1

Von Sybille Fuchs, 27. Dezember 2013

”Georg Büchner – Revolutionär mit Feder und Skalpell”, so heißt die sehenswerte Ausstellung zum zweihundertsten Geburtstag des revolutionären Dichters. Sie ist noch bis Mitte Februar im hessischen Darmstadt zu sehen.

Die Implikationen einer Privatisierung des Detroit Institute of Arts

Von David Walsh, 18. Dezember 2013

Der Vorschlag, eine private Treuhand zu gründen, die, von verschiedenen philanthropischen Stiftungen finanziert, das Detroit Institute of Arts (DIA) und seine Kunstsammlung für etwa 500 Millionen Dollar von der Stadt Detroit aufkaufen würde, stellt einen historisch rückschrittlichen Akt dar, mit dem die unschätzbaren Kunstwerke dem Geldadel ausgeliefert würden.

Paganini oder „Der Teufelsgeiger“?

Von Bernd Reinhardt, 11. Dezember 2013

Der deutsch-italienische Kinofilm Der Teufelsgeiger trägt kaum dazu bei, die Legenden um Paganini ins rechte Licht zu rücken und seine Verdienste an der Kunst zu würdigen.

Das „Detroit-Projekt“ in Bochum

Von Sybille Fuchs, 10. Dezember 2013

Das vom Bochumer Schauspielhaus und Urbane Künste Ruhr initiierte Projekt ist alles andere als eine Unterstützungsaktion für die vom Verlust ihrer Arbeitsplätze bedrohten Opel-Arbeiter.

Giuseppe Verdis zweihundertster Geburtstag

Von Fred Mazelis, 23. November 2013

Man kann die Bedeutung dieser zur Ikone gewordenen Persönlichkeit nur schwerlich überschätzen. Es lässt sich über die Oper – und besonders über die italienische Oper – nicht sprechen, ohne dass sein Name fallen muss.

“Über die Mühe anhand von Geschichten die Wahrheit zu erzählen“

Ein Interview mit dem britischen Film- und Fernsehproduzenten Tony Garnett - 2. Teil

Von unseren Korrespondenten, 13. November 2013

Reporter der WSWS trafen den Regisseur und Produzenten Tony Garnett und befragten ihn über sein Leben, seinen Werdegang und vor allem zu den politischen und künstlerischen Auffassungen, die sein Werk bestimmt haben.

Der Fall Gurlitt – Raubkunst der Nazis in München entdeckt

Von Verena Nees, 12. November 2013

Die Raubzüge der Nazis im Bereich der Kunst wurden nie geahndet. NS-Kunsthändler wie Hildebrand Gurlitt konnten nach dem Krieg unbehelligt ihrer alten Tätigkeit nachgehen.

“Über die Mühe anhand von Geschichten die Wahrheit zu erzählen“:

Ein Interview mit dem britischen Film- und Fernsehproduzenten Tony Garnett – Teil 1

Von unseren Korrespondenten, 9. November 2013

Reporter des WSWS trafen den Regisseur und Produzenten Tony Garnett und befragten ihn über sein Leben, seine Laufbahn und vor allem zu den politischen und künstlerischen Auffassungen, die sein Werk bestimmt haben.

Blue Jasmine von Woody Allen

Von Joanne Laurier, 2. November 2013

Woody Allen hat in den vergangenen 44 Jahren mehr als 40 Filme gedreht, aber in der letzten Zeit nicht viel damit bewirkt.

Vortrag “Kunst, Sozialismus und Arbeiterklasse” von David Walsh an der York Universität in Toronto

Von David Walsh, 1. November 2013

David Walsh, Kulturredakteur der World Socialist Web Site, hielt am 24. Oktober an der York Universität in Toronto einen Vortrag, in dem er sich auf die Beziehung zwischen sozialistischem Bewusstsein und der künstlerischen Wahrnehmung der Welt konzentrierte.

Zum Tode von Marcel Reich-Ranicki (2. Juni 1920 – 18. September 2013)

Ein Anwalt der Literatur

Von Sybille Fuchs, 9. Oktober 2013

Mit dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki starb am 18. September eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des kulturellen Lebens in Deutschland.

Die Bedeutung der Kundgebung zur Verteidigung des Detroit Institute of Arts

Von Joseph Kishore und David North, 8. Oktober 2013

Wer die politischen Verhältnisse in den Vereinigten Staaten kennt, wird erkennen, dass die Demonstration vom 4. Oktober zur Verteidigung des DIA ein Ereignis von enormer, ja historischer Bedeutung war.

Hunderte demonstrieren gegen den Verkauf von Kunstwerken des Detroit Institute of Arts

Von Shannon Jones, 8. Oktober 2013

Hunderte von Arbeitern und Jugendlichen versammelten sich am Freitag vor dem Detroit Institute of Arts (DIA) im Stadtzentrum von Detroit um gegen die Ausverkaufspläne für die Kunstwerke des Museums zu demonstrieren. Mit den Einnahmen sollen die reichen Gläubiger der Stadt ausgezahlt werden.

Zum Tode von Marcel Reich-Ranicki (2. Juni 1920 – 18. September 2013)

Ein Anwalt der Literatur

Von Sybille Fuchs, 8. Oktober 2013

Mit dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki starb am 18. September eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des kulturellen Lebens in Deutschland.

Orchestermusiker demonstrieren gegen Stellenabbau und Lohnkürzungen

Von Sofia Staubach, 5. Oktober 2013

Ein Aktionstag von Musikern hat auf den schleichenden Niedergang der Kulturlandschaft durch Einsparungen aufmerksam gemacht.

Die Arbeiterklasse und das Detroit Institute of Arts

Von Joseph Kishore, 2. Oktober 2013

Der Kampf gegen den Verkauf der Kunstwerke des Detroit Institute of Arts ist von höchster Bedeutung für die Arbeiterklasse in Detroit, in den USA und der Welt.

Eine mörderische Entscheidung

Ein Film zum Bundeswehr-Massaker in Kundus vor vier Jahren

Von Verena Nees, 12. September 2013

Das Massaker von Kundus wurde zum Signal für die Rechtfertigung künftiger militärischer Einsätze der Bundeswehr. Es war eine Art Feuertaufe für die Wiederkehr Deutschlands als aggressive Kriegsmacht.

Die Arbeiterklasse und die Verteidigung des Detroit Institute of Arts

Von David Walsh, 15. August 2013

Die jüngste Ankündigung des Detroiter Notfallmanagers Kevyn Orr, dass die Stadt das Auktionshaus Christie’s beauftragt habe, um den Wert der Kunstsammlung im Detroit Institute of Arts zu schätzen, hat bei vielen Menschen Entsetzen ausgelöst.

Rodtschenkos Kunst und Schicksal: Das Experiment geht weiter

Von David Walsh, 8. August 2013

Im Bucerius Kunstforum in Hamburg ist bis zum 15. September 2013 die Ausstellung „Rodtschenko. Eine neue Zeit“ zu sehen.

Die Große Veränderung: Revolution in der russischen Malerei 1895 –1917

Von Sibylle Fuchs, 7. August 2013

Vom 1. März bis zum 11. August 2013 ist im Bonnefantenmuseum in Maastricht eine Ausstellung von rund 90 Gemälden zu sehen, die den Besuchern einen überraschenden Einblick in die faszinierende Epoche einer künstlerischen Umbruchzeit im russischen Zarenreich bietet.

Filmische Desinformation über Julian Assange:

We Steal Secrets: Die WikiLeaks-Geschichte von Alex Gibney

Von Richard Phillips, 13. Juli 2013

Gibneys Dokumentarfilm ist voller Fehler und ausgewachsener Fälschungen; er versucht, den WikiLeaks-Gründer Julian Assange zu diskreditieren und den amerikanischen Geheimdienst zu beschönigen.

Hannah Arendt: Margarethe von Trottas Film greift Debatte zum Eichmann-Prozess wieder auf

Regie: Margarethe von Trotta, Drehbuch: von Trotta und Pam Katz

Von Fred Mazelis und Stefan Steinberg, 6. Juli 2013

Der Film konzentriert sich auf einige wenige entscheidende Jahre im Leben der deutsch-amerikanischen Schriftstellerin, die vor allem für ihr Werk “Die Ursprünge des Totalitarismus” und ihre Studien über den Eichmannprozess bekannt ist.

Die Filmtrilogie „Unsere Mütter, unsere Väter“

Von Bernd Reinhardt, 27. Juni 2013

Erklärte Absicht der Filmtrilogie war, die „persönlichen Geschichten“, die Alpträume jener Generation zu inszenieren, die Kinder waren als Hitler an die Macht kam, die im Krieg Schreckliches erlebten und taten und später zum Schweigen verurteilt waren.

Der große Gatsby

Neuverfilmung von F. Scott Fitzgerald

Von David Walsh, 8. Juni 2013

Der Roman von 1925 schildert eine Abfolge tragischer Ereignisse, die für die Parvenüs und Habenichtse zu Tod und Elend führen. Allein die Superreichen sind davon unberührt.

Dokumentarfilm: “Die Wohnung”

Familie spürt zionistisch-nationalsozialistische Freundschaft auf

Von Fred Mazelis, 7. Juni 2013

Arnon Goldfingers Film über eine deutsch-jüdische Familie und ihre Emigration nach Palästina vor 75 Jahren wirft wichtige historische Fragen auf.

Theaterlabor Bielefeld: „Briefe an Trotzki“

Von Sybille Fuchs, 23. März 2013

Das Theaterlabor Bielefeld hat aus neu entdeckten Briefen an den Oberbefehlshaber der Roten Armee eine beeindruckende szenische Collage entwickelt.

63. Internationales Berliner Filmfestival

The Weimar Touch - Interview mit Rainer Rother

Teil 8

Von Stefan Steinberg und Bernd Reinhardt, 23. März 2013

Reporter der WSWS sprachen kürzlich mit dem künstlerischen Direktor der Deutschen Kinemathek und Leiter der diesjährigen Retrospektive des Berliner Filmfestivals über deutsche Filme der Weimarer Zeit (1919 - 1933)

63. Internationales Berliner Filmfestival

Ohne Rücksicht auf Verluste - zwei deutsche Dokumentarfilme - Einzelkämpfer und Metamorphosen

Teil 7

Von Bernd Reinhardt, 19. März 2013

Einer der beiden Dokumentarfilme untersucht das Sportförderprogramm der ehemaligen DDR und der andere die schrecklichen Folgen des Atomunfalls von Kyshtym 1957 in der UdSSR.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Gold von Thomas Arslan: Immer in Bewegung – aber warum und wohin?

Teil 6

Von Bernd Reinhardt, 16. März 2013

Der neue Film von Drehbuchautor und Regisseur Thomas Arslan beleuchtet eine Gruppe deutscher Auswanderer in Nordamerika, die von dem Klondike Goldrausch von 1898 mitgerissen werden, mit weitgehend tragischen Konsequenzen.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Raoul Pecks Tödlicher Beistand: Eine Anklage der westlichen Hilfe für Haiti, aber…

Teil 5

Von Stefan Steinberg, 14. März 2013

Der jüngste Film des aus Haiti stammenden Regisseurs Raoul Peck konzentriert sich auf die von den USA und anderen Westmächten inszenierte Hilfsaktion nach dem tödlichen Erdbeben, das Haiti im Januar 2010 traf.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Ein rechtschaffender Mensch: Dolgaya Schastlivaya Zhisn von Boris Chlebnikow

Teil 4

Von Bernd Reinhardt, 12. März 2013

Der Film beschreibt den ohnmächtigen Kampf eines kleinen Agrarunternehmers in der russischen Provinz gegen die örtlichen korrupten staatlichen Behörden.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Was Ken Loach aus The Spirit of ’45 macht

Teil 3

Von Stefan Steinberg, 9. März 2013

Der neue Dokumentarfilm des altgedienten britischen Filmemachers beschäftigt sich mit der Verstaatlichung von Teilen der Industrie durch die Labour-Regierung nach dem Zweiten Weltkrieg

63. Internationales Berliner Filmfestival

La Plaga: “Einsamkeit, Stärke, Humanität und Schönheit” einfacher Leute

Teil 2

Von Francisca Vier, 7. März 2013

Der spanische Beitrag The Plague (La Plaga), unter der Regie von Neus Ballús, war einer der interessantesten Filme auf der 63. Berlinale.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Ungelöste Fragen im heutigen Filmschaffen

Teil 1

Von Stefan Steinberg, 5. März 2013

Dieses Jahr erhielten auf der Berlinale einige interessante Filme aus Zentral- und Osteuropa Preise. Aber leider waren sie nicht charakteristisch für das ganze Festival.

Die Oscar-Verleihung 2013: Weitestgehende Mittelmäßigkeit in ihrer schlimmsten Form

Von David Walsh, 1. März 2013

Die Oscar-Verleihung 2013 Samstagnacht in Los Angeles war eine jener öffentlichen Veranstaltungen, die praktisch jeden Beteiligten demütigen, mehr oder weniger „unschuldige Zuschauer“ eingeschlossen.

Der intellektuelle Bankrott der Verteidiger von Django Unchained und Zero Dark Thirty

Von David Walsh, 26. Februar 2013

Das Anlaufen von Lincoln, Zero Dark Thirty und Django Unchained in der zweiten Jahreshälfte von 2012 provozierte eine intensive, noch andauernde Mediendebatte über die jeweiligen Verdienste der Filme und damit zusammenhängende historische Fragen

Elliott Carter (1908-2012) und die Krise der heutigen Musik

Von Fred Mazelis, 15. Februar 2013

Der amerikanische Komponist spiegelte die Entwicklung der klassischen Musik des Westens im vergangenen Jahrhundert wider.

„Geschlossene Gesellschaft“

Eine Ausstellung über künstlerische Fotografie in der DDR

Von Francisca Vier und Bernd Reinhardt, 1. Februar 2013

In Berlin wurde die bisher umfassendste Schau ostdeutscher Fotografiekunst gezeigt. Es geht um eine Neubewertung von DDR-Kunst, die früher oft pauschal als staatstragend abgetan wurde.

„Möge es doch öfter Hauptmanns Weber geben“

Anmerkungen zum Gerhart-Hauptmann-Jubiläum

Von Sibylle Fuchs, 26. Januar 2013

Ende letzten Jahres wurde in den deutschen Feuilletons der 150. Geburtstag des Dichters Gerhart Hauptmann gefeiert und an die Nobelpreisverleihung an den Dichter vor 100 Jahren im Dezember 1912 erinnert.

„Möge es doch öfter Hauptmanns Weber geben“

Anmerkungen zum Gerhart-Hauptmann-Jubiläum

Von Sibylle Fuchs, 25. Januar 2013

Ende letzten Jahres wurde in den deutschen Feuilletons der 150. Geburtstag des Dichters Gerhart Hauptmann gefeiert und an die Nobelpreisverleihung an den Dichter vor 100 Jahren im Dezember 1912 erinnert.

Lance Armstrong und die Welt des Profisports

Von David Walsh, 25. Januar 2013

Armstrong hat scheinbar eine Art Miniatur-Radsport-Mafia betrieben und die übelsten Facetten des räuberischen amerikanischen Unternehmertums in den Radsport eingebracht.

Quentin Tarantinos Django Unchained

Von David Walsh, 19. Januar 2013

Ein deutschstämmiger Kopfgeldjäger tut sich in Quentin Tarantinos neuestem Film in der Zeit vor dem Bürgerkrieg im Süden mit einem ehemaligen Sklaven zusammen.

Wir wollten ganz normal zusammen leben

Der Dokumentarfilm „Wadim“ von Carsten Rau und Hauke Wendler

Von Bernd Reinhardt, 18. Januar 2013

Im Januar 2010 setzte der 23-jährige Wadim K. in Hamburg seinem Leben ein Ende, nachdem er von der Ausländerbehörde jahrelang herumgeschoben worden war.

Steven Spielbergs Lincoln und der amerikanische Bürgerkrieg

Von Tom Mackaman, 12. Januar 2013

Steven Spielbergs Lincoln ist eine starke cineastische Darstellung des Kampfs der Lincoln-Regierung im letzten amerikanischen Bürgerkriegsjahr 1865, als es darum ging, einen Verfassungszusatz zur Aufhebung der Sklaverei einzuführen.

Andrew Marr’s History of the World: Eine Verunglimpfung der Revolution

Von Thomas Scripps, 28. Dezember 2012

Man ist es gewohnt, dass der Sozialismus in den Medien verunglimpft wird, aber es geschieht selten so scharf und so voll von Geschichtsverdrehungen wie in dieser BBC-Dokureihe.

Kathryn Bigelows Zero Dark Thirty: Hollywood und die „dunkle Seite“

Von Bill Van Auken, 27. Dezember 2012

Kathryn Bigelows Film Zero Dark Thirty bereichert das Medium Film in der gleichen Weise wie der „eingebettete Journalismus“ die Nachrichten – durch unkritische Verherrlichung und Identifizierung mit Militär und Geheimdiensten und deren Verbrechen.

Cloud Atlas: Sechs Geschichten auf der Suche nach einer wirklichen Verbindung

Von David Walsh, 15. November 2012

Der deutsche Regisseur Tom Tykwer (Lola rennt, Heaven) und die US-Amerikaner Andy und Lana Wachowski, verantwortlich für die Matrix-Filme, haben zusammengearbeitet, um David Mitchells Roman Cloud Atlas (dt. Wolkenatlas) aus dem Jahr 2004 auf die Leinwand zu bringen.

Buchbesprechung

Ein Schicksal im Schatten des Stalinismus

Wolfgang Brenner: Hubert im Wunderland. Vom Saargebiet ins rote Moskau. Conte Verlag, Saarbrücken, 2012

Von Sybille Fuchs, 13. Oktober 2012

Wolfgang Brenner dokumentiert die Geschichte eines Jungen aus dem kleinen Dorf Oberlinxweiler im Saargebiet, der Ende 1933 im Alter von 10 Jahren nach Moskau kommt und 1959 im jungen Alter von 35 Jahren stirbt.

„Schutzengel“: Til Schweiger wirbt für die Bundeswehr

Von Ernst Wolff, 12. Oktober 2012

„Schutzengel“ ist der erste deutsche Kinofilm, der mit aktiver Unterstützung der Bundeswehr in die Kinos kommt.

Mehring Verlag auf der Frankfurter Buchmesse

Von unserem Korrespondenten, 12. Oktober 2012

Auf der Frankfurter Buchmesse ist der Mehring Verlag mit zahlreichen Neuerscheinungen und Bildbänden vertreten.

Cyrano de Bergerac in New York:

Die Fabel des galanten Einzelgängers

Von Robert Fowler, 6. Oktober 2012

Eine Neuinszenierung des bekannten Komödiendramas Cyrano de Bergerac hat am 11. Oktober am Broadway Premiere

Ein bürgerlicher Kritiker:

Gore Vidal, amerikanischer Schriftsteller und liberaler Denker 1925-2012

Von Sandy English, 15. September 2012

Der amerikanische Romanautor, Dramatiker und Essayist Gore Vidal, der auch durch das Fernsehen berühmt wurde, starb am 31. Juli in seinem Haus in Hollywood Hills, Los Angeles.

Jack Londons „Eiserne Ferse“ – Ein bleibender Klassiker

Von Jack Hood, 15. September 2012

In seinem futuristischen Roman Die Eiserne Ferse (1908) schildert der amerikanische Autor und Sozialist Jack London einen revolutionären Kampf, der dieses Jahr vor hundert Jahren begann hat.

"Revision": Ein herausragender Film über die Ereignisse in Rostock

Von Stefan Steinberg, 14. September 2012

Ein bemerkenswerter Film mit explosivem politischem Inhalt, der auf der diesjährigen Berlinale Premiere hatte, ist die Dokumentation Revision des deutschen Regisseurs Philip Scheffner.

Pablo Picasso in der Art Gallery of Ontario

Von Lee Parsons, 1. September 2012

Die jetzt zu Ende gegangene Ausstellung in der Art Gallery of Ontario (AGO) war die umfangreichste Werkschau von Picasso in Kanada seit fast 50 Jahren.

Stimmt genau, We Need to Talk About Kevin ist “kein problembezogener Film”

Von David Walsh, 25. August 2012

Vor erscheinen des Film hat ein 15-jähriger Jugendlicher, auf den sich der Titel von Lynne Ramsay’s Film We Need to Talk About Kevin bezieht, fünfzehn Mitschüler und Lehrer in einem Amoklauf niedergemetzelt.

Das Rätsel der Leningrader Symphonie von Schostakowitsch

Von Verena Nees, 25. August 2012

Vor 70 Jahren erklang in der von deutschen Truppen eingeschlossenen Stadt Leningrad die Siebte Symphonie von Dmitri Schostakowitsch.