Deutsche Geschichte

Pro-Israel Kundgebung in Frankfurt am Main

Von Marianne Arens, 6. September 2014

Unter dem missbräuchlichen Motto „Nie wieder Judenhass“ feierten hochrangige Politiker den Staat Israel und denunzierten jeden als „Antisemiten“, der die Kriegsverbrechen der israelischen Armee an den Palästinensern im Gaza kritisiert.

Nato-Gipfel in Wales: Deutsche Medien verschärfen Kriegshetze

Von Johannes Stern, 5. September 2014

Zum Auftakt des Nato-Gipfels in Wales, in dessen Mittelpunkt die Militarisierung Europas und direkte Kriegsvorbereitungen gegen Russland stehen, legten die Kriegspropagandisten in den deutschen Leitmedien einen höheren Gang ein.

„Gefährliche Orte” – eine Rechtskonstruktion zur Aushebelung von Grundrechten

Von Bernd Reinhardt, 4. September 2014

Mit Hilfe einer Rechtskonstruktion, der Kennzeichnung bestimmter Gebiete als „gefährliche Orte“, kann die Polizei schon heute grundlegende demokratische Rechte außer Kraft setzen.

Bundestag beschließt Waffenlieferungen in den Irak

Von Johannes Stern, 3. September 2014

In einer von Zynismus und Geschichtsvergessenheit geprägten Debatte nutzte der Bundestag den 75. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs, um die deutsche Politik einen weiteren Schritt in Richtung Militarismus, Krieg und Diktatur zu entwickeln.

Bundespräsident Gauck droht Russland mit Krieg

Von Peter Schwarz, 3. September 2014

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hat am 1. September eine Gedenkveranstaltung zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs für einen Frontalangriff auf Russland benutzt.

75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs

Von Barry Grey, 2. September 2014

Angesichts der wachsenden sozialen Spannungen und der zunehmenden Wirtschaftskrise schüren die imperialistischen herrschenden Klassen leichtsinnig den Konflikt um die Ukraine, sodass ein offener Krieg zwischen der Nato und Russland droht.

Kasseler NSU-Mord

Verfassungsschutz-Mitarbeiter Andreas Temme hat „Tat- oder Täterwissen“

Von Sven Heymanns und Dietmar Henning, 13. August 2014

Die Vernichtung hunderter Akten, Aussageverweigerung, Gedächtnislücken, mysteriöse Todesfälle und anderes mehr, sollen die direkte Beteiligung des Staates an den NSU-Morden vertuschen.

Was steckt hinter der Kriegstreiberei des Spiegel?

Von Christoph Dreier, 8. August 2014

Jakob Augstein, Miteigentümer des Spiegel, wirft den deutschen Medien vor, die Politik in der Ukraine-Krise vor sich herzutreiben, erklärt aber nicht, weshalb das eigene Blatt dabei die führende Rolle spielt.

Wie die Linkspartei den Kampf gegen Militarismus und Krieg unterdrückt

Von Ulrich Rippert, 7. August 2014

Die Linkspartei nutzte den Krieg gegen Gaza, um sich in der Kriegsfrage uneingeschränkt hinter die Außenpolitik der Bundesregierung zu stellen.

Europäische Staats- und Regierungschefs nutzen Gedenken an Ersten Weltkrieg, um auf neue Kriege zu drängen

Von Stefan Steinberg, 7. August 2014

Vertreter von 83 Ländern nahmen an den zweitägigen Gedenkveranstaltungen im belgischen Lüttich teil.

Die Lehren des 4. August

Von Ulrich Rippert, 5. August 2014

In dieser Woche jährt sich zum hundertsten Mal jener verhängnisvolle Tag, an dem die deutsche Sozialdemokratie den Kriegskrediten für den Ersten Weltkrieg zustimmte.

August 1914: Das Märchen von der allgemeinen Kriegsbegeisterung

Von Verena Nees, 5. August 2014

Neuere wissenschaftliche Veröffentlichungen und Studien belegen, dass vor allem unter Arbeitern eine massive Ablehnung des Kriegs vorherrschte.

Die Wiederkehr deutscher Großmachtpolitik und die Attacken auf den Historiker Fritz Fischer

Von Ulrich Rippert und Peter Schwarz, 31. Juli 2014

Der Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler führt einen regelrechten Feldzug gegen Fritz Fischer, der das Verständnis der deutschen Verantwortung im Ersten Weltkrieg maßgeblich geprägt hat.

Steinmeier und das Massaker von Civitella

Von Johannes Stern, 9. Juli 2014

Am 29. Juni nahm der deutsche Außenminister an der Gedenkfeier zum 70. Jahrestags des von der Wehrmacht verübten Massakers im italienischen Civitella teil.

Ein großer sowjetischer Film über den Zweiten Weltkrieg

Nie wieder Krieg! Die Antikriegsbotschaft von Die Kraniche ziehen (1957)

Von Dorota Niemitz, 5. Juli 2014

Der Film ist die Geschichte zweier junger Leute, Boris und Weronika, die sich lieben und heiraten wollen. Sie schieben ihre Pläne auf, als die Wehrmacht 1941 in die UdSSR einfällt.

100 Jahre seit dem Attentat von Sarajewo

Von David North, 1. Juli 2014

Am Samstag jährte sich zum hundertsten Mal das Attentat auf den österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand, das zum Auslöser des Ersten Weltkriegs wurde.

Edlef Köppens „Heeresbericht“: ein bedeutender Roman zum Ersten Weltkrieg

Von Clara Weiss, 1. Juli 2014

Der fast dokumentarische Charakter des Romans macht die enorme Erschütterung des Bewusstseins und Weltbildes von Millionen Soldaten und Zivilisten während des Ersten Weltkrieges sehr gut nachvollziehbar.

Außenminister Steinmeier wirbt für Krieg

Von Ulrich Rippert, 19. Juni 2014

Auf der Web Site „Review 2014“ betreibt das sozialdemokratisch geführte Auswärtige Amt intensiv Propaganda für eine aggressive, militaristische Außenpolitik.

Jürgen Habermas – der Staatsphilosoph der Bundesrepublik wird 85

Von Ulrich Rippert, 18. Juni 2014

In einer Situation, in der viele Politiker Politik inszenieren, als wären sie in einer permanenten Talkshow, wurde der Theoretiker des allgemeinen Palavers zum viel zitierten und gefeierten Modephilosophen.

Bundespräsident Gauck ruft zu den Waffen

Von Peter Schwarz, 17. Juni 2014

Zum Abschluss eines dreitägigen Besuchs in Norwegen hat der Bundespräsident seinen Ruf nach einer aggressiveren deutschen Außenpolitik und nach mehr Militäreinsätzen bekräftigt.

Zum 70. Jahrestag des D-Day:

Gedenken an den Zweiten- und Vorbereitung des Dritten Weltkrieges

Von Bill Van Auken, 10. Juni 2014

Die Anwesenheit einer immer kleiner werdenden Schar von Überlebenden des Zweiten Weltkriegs - dem größten Massenmord der Weltgeschichte - verdeutlichte nur die grenzenlose Heuchelei der offiziellen Zeremonien.

Die faschistische Tradition des ukrainischen Nationalismus (1)

Von Konrad Kreft und Clara Weiss, 23. Mai 2014

Die enge Zusammenarbeit Deutschlands und der USA mit ukrainischen Faschisten hat eine lange Geschichte.

Stimmen gegen den Krieg

“Nie wieder Krieg“

Von Werner Siepmann, 21. Mai 2014

Werner Siepmann, 83 jähriges PSG-Mitglied, spricht über seine Kriegserinnerungen und die Gefahren des Militarismus.

Wie die Rückkehr des deutschen Militarismus vorbereitet wurde

Von Johannes Stern, 8. Mai 2014

Das aggressive Vorgehen der Bundesregierung in der Ukraine und die massive Propagandakampagne, die es begleitete, wurden über ein Jahr lang sorgfältig vorbereitet.

Der Spiegel wirbt für Krieg und Aufrüstung

Von Peter Schwarz, 23. April 2014

Laut Spiegel-Autor Dirk Kurbjuweit braucht der Westen „Waffen, kriegerische Fähigkeiten und manchmal die Entschlossenheit, all das einzusetzen“.

„Shoah durch Erschießen“

Eine Dokumentation über den Holocaust in der Ukraine

Von Clara Weiss, 22. April 2014

Anfang des Jahres ist die französische Fernsehdokumentation über den Holocaust in der Ukraine mit deutschen Untertiteln auf DVD erschienen.

Springer-Presse fordert Demontage von sowjetischem Ehrenmal

Von Christoph Dreier, 17. April 2014

Am Montag forderte die Bild-Zeitung die Demontage des sowjetischen Ehrenmals in Berlin-Tiergarten, das an die Befreier Berlins erinnert.

Die Krise in der Ukraine und die Wiederkehr des deutschen Militarismus

Von Johannes Stern, 15. April 2014

Russland hat das pro-westliche Regime in Kiew vor einem Militäreinsatz gegen Regierungsgegner in der Ostukraine gewarnt und damit in Berlin eine neue Welle anti-russischer Kriegshetze ausgelöst.

Die Krise in der Ukraine und der Kurswechsel der deutschen Außenpolitik

Von Peter Schwarz, 29. März 2014

Der folgende Beitrag beruht auf einem Bericht, den Peter Schwarz, Mitglied der internationalen Redaktion der World Socialist Web Site, am 22. März einer Mitgliederversammlung der Partei für Soziale Gleichheit in Berlin gab.

Die Zeit wirbt für Rückkehr zur Wehrpflicht

Von Christoph Dreier, 28. März 2014

Die Zeit und hochrangige Generäle fordern als Antwort auf die Krise in der Ukraine die Rückkehr zu einer Wehrpflichtigenarmee.

Die Bücherdiebin: Die Nazis und die Vernichtung der Kultur, damals und heute

Von Joanne Laurier, 19. März 2014

Der Film Die Bücherdiebin läuft seit einer Woche in den deutschen Kinos. Brian Percivals Film behandelt die Schreckensherrschaft in der Zeit der Novemberpogrome 1938. Er erinnert an die Auswirkungen der Nazibarbarei auf das Alltagsleben.

Gerhard Schröder und das Völkerrecht

Von Johannes Stern, 14. März 2014

Schröder bezeichnet Putins Vorgehen in der Ukraine als völkerrechtswidrig, gesteht aber ein, er habe in Jugoslawien auch gegen das Völkerrecht verstoßen.

Was steht hinter der Kriegshetze der deutschen Medien?

Von Peter Schwarz, 12. März 2014

Zwei Wochen nachdem der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch mithilfe bewaffneter faschistischer Banden aus dem Amt gejagt wurde, sind die deutschen Medien einhellig auf den Konfrontationskurs mit Russland eingeschwenkt.

Merkel und Steinmeier kündigen Ende der militärischen Zurückhaltung an

Von Ulrich Rippert, 1. Februar 2014

Die Ankündigung der deutschen Bundesregierung über ein Ende der militärischen Zurückhaltung ist eine grundlegende historische Zäsur.

Ein zeitgenössischer Bericht über die Novemberpogrome 1938

Von Elisabeth Zimmermann, 3. Januar 2014

Das erstmals in deutscher Sprache erschienene Buch „Eine Nacht im November 1938: Ein zeitgenössischer Bericht“ von Konrad Heiden schildert die Novemberpogrome 1938 aus zeitnaher Sicht.

Georg Büchner (1813-1837)

Ein zeitgemäßes Jubiläum – Teil 3

Von Sybille Fuchs, 31. Dezember 2013

”Georg Büchner – Revolutionär mit Feder und Skalpell”, so heißt die sehenswerte Ausstellung zum zweihundertsten Geburtstag des revolutionären Dichters. Sie ist noch bis Mitte Februar im hessischen Darmstadt zu sehen.

Georg Büchner (1813-1837)

Ein zeitgemäßes Jubiläum – Teil 2

Von Sybille Fuchs, 28. Dezember 2013

”Georg Büchner – Revolutionär mit Feder und Skalpell”, so heißt die sehenswerte Ausstellung zum zweihundertsten Geburtstag des revolutionären Dichters. Sie ist noch bis Mitte Februar im hessischen Darmstadt zu sehen.

Fünfzig Jahre nach dem Frankfurter Auschwitzprozess

Von Sybille Fuchs, 21. Dezember 2013

Ab dem 20. Dezember 1963 mussten sich zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland einige der persönlich und unmittelbar an der Vernichtungsmaschinerie des Nationalsozialismus Beteiligten vor Gericht verantworten.

100. Geburtstag Willy Brandts

Wie der Gegner der Trotzkisten zum ersten sozialdemokratischen Kanzler wurde

Von Ulrich Rippert, 14. Dezember 2013

Kaum jemand spricht darüber, dass Brandt während seines Exils in Norwegen heftige Angriffe auf Trotzki und die Linke Opposition gegen den Stalinismus führte.

Die Revolutionen von 1848 und die historischen Grundlagen der marxistischen Strategie

Von David North, 20. November 2013

Die World Socialist Web Site veröffentlicht im Folgenden einen Vortrag von David North, dem nationalen Vorsitzenden der SEP und Vorsitzenden der Internationalen Redaktion der WSWS, zu den Revolutionen von 1848 und der Theorie der Permanenten Revolution.

Leo Trotzki über den Rath-Attentäter Grynszpan

13. November 2013

Im Februar 1939 verteidigte Leo Trotzki den 17-jährigen Herschel Grynszpan, dessen Anschlag auf den deutschen Diplomaten Ernst von Rath den Nazis als Vorwand für die Novemberpogrome diente, gegen Angriffe der Stalinisten.

Der Fall Gurlitt – Raubkunst der Nazis in München entdeckt

Von Verena Nees, 12. November 2013

Die Raubzüge der Nazis im Bereich der Kunst wurden nie geahndet. NS-Kunsthändler wie Hildebrand Gurlitt konnten nach dem Krieg unbehelligt ihrer alten Tätigkeit nachgehen.

90 Jahre seit dem deutschen Oktober

Von Peter Schwarz, 25. Oktober 2013

Die Niederlage des “deutschen Oktober“ 1923 kennzeichnete einen Wendepunkt in der Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung. Ein Vortrag von Peter Schwarz analysiert die Ereignisse des Jahres 1923 und erläutert die strategischen und taktischen Lehren.

Gaucks Staatsbesuch in Frankreich

Von Peter Schwarz, 6. September 2013

Der Besuch des Bundespräsidenten in Oradour-sur-Glane, wo die Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 642 Zivilisten umbrachte, gab dem französischen Präsidenten Hollande Rückendeckung für seine Kriegspläne gegen Syrien.

August Bebel und das politische Erwachen der Arbeiterklasse

Von Ulrich Rippert, 21. August 2013

Die Bebel-SPD hat deutlich gemacht, welch große Energie, welch schöpferische Kraft und welch kulturelles Potenzial in der Arbeiterklasse steckt.

„Nazis im BND – Neuer Dienst und alte Kameraden“

Fernsehdokumentation von Christine Rütten

Von Bernd Reinhardt, 15. August 2013

Der von arte gezeigte Film vermittelt einen Überblick über die Kontinuität der braunen Diktatur hinter der mit bürokratischer Sorgfalt gepflegten Fassade einer demokratischen Bundesrepublik.

Was die Grünen über den bayerischen Verfassungsschutz nicht sagen

Von Sven Heymanns, 6. August 2013

Anfang vergangener Woche veröffentlichte die Grünen-Fraktion im Bayerischen Landtag eine Untersuchung zu den nationalsozialistischen Wurzeln des bayerischen Verfassungsschutzes.

Die Filmtrilogie „Unsere Mütter, unsere Väter“

Von Bernd Reinhardt, 27. Juni 2013

Erklärte Absicht der Filmtrilogie war, die „persönlichen Geschichten“, die Alpträume jener Generation zu inszenieren, die Kinder waren als Hitler an die Macht kam, die im Krieg Schreckliches erlebten und taten und später zum Schweigen verurteilt waren.

Das Vermächtnis des Aufstands
vom 17. Juni 1953 in der DDR

Von Wolfgang Weber, 15. Juni 2013

Was war der soziale und politische Charakter des DDR-Aufstands von 1953? Weshalb konnte er niedergeschlagen werden? Eine Rede, die Wolfgang Weber 1993 anlässlich des 40. Jahrestags des Aufstands gehalten hat, beantwortet diese Fragen.

Die SPD feiert ihr 150-jähriges Bestehen

Von Peter Schwarz, 23. Mai 2013

Der Festakt in Leipzig ist ganz auf die herrschende Elite ausgerichtet, der die SPD bestätigen will, dass sie in Zeiten der Krise verlässlich ihre Interessen vertritt.

Dresden: Jugendpfarrer König im Visier der Staatsanwaltschaft

Von Martin Nowak, 20. April 2013

Die Dresdner Staatsanwaltschaft verfolgt systematisch Nazi-Gegner in einem Bundesland, das als Zentrum der rechtsradikalen Szene gilt.