Die Verbrechen des Nationalsozialismus in Griechenland

Teil 1

Von Katerina Selin
18. August 2015

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Man dürfe die „störrischen und launischen Griechen“ nicht länger „verhätscheln“. Diese Bemerkung könnte aus der Feder von Bild-Journalisten oder aus dem Mund des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble stammen, denen kein EU-Spardiktat gegen die verarmte griechische Bevölkerung hart genug ist.

Tatsächlich sind dies die Worte eines deutschen Germanisten namens Dr. Otto Kielmeyer, der nach der deutschen Besetzung Thessalonikis am 9. April 1941 das Lektorat der Deutschen Akademie, des Vorläufers des Goethe-Instituts, übernahm. „Wir sind nicht mehr die mehr oder weniger ungern geduldeten Ausländer, sondern die Herren des Landes“, triumphierte er anlässlich des Einmarschs der Wehrmacht. (1)

Heute treten die deutschen „Herren des Landes“ nicht in Uniform auf. Doch die immer neuen EU-Beschlüsse, die vor allem von Finanzminister Schäuble und Bundeskanzlerin Merkel durchgeboxt werden, haben ähnliche Ziele wie vor über 70 Jahren: Griechenland in ein Protektorat oder eine Kolonie für deutsche Wirtschaftsinteressen zu verwandeln, die sich aus der Zerstörung von Infrastruktur und Wirtschaft und aus der Verarmung der Bevölkerung Extraprofite versprechen.

Nicht zufällig gleichen viele Medienkommentare, die diesen Raubzug mit Schimpftiraden gegen „die Griechen“, die „Zocker“ oder gar „Teppichhändler“ und anderen rassistischen Bemerkungen begleiten, der arroganten Besatzersprache während des Zweiten Weltkriegs.

Imperialistischer Raubzug

Dem Nazi-Terror fielen während der deutschen Besatzung 1941 bis 1944 weit über Hunderttausend Partisanen und Zivilisten zum Opfer, rund 90 Prozent der jüdischen Bevölkerung wurden ermordet, Hunderttausende Griechen starben einen qualvollen Hungertod oder erfroren, weil Brennstoffe und Nahrungsmittel beschlagnahmt wurden. Die Ausplünderung des Landes zerstörte Infrastruktur, Bergwerke und Wälder. Die Hälfte der Industrie- und Gewerbebetriebe, drei Viertel des Straßen- und Eisenbahnnetzes sowie neun Zehntel der Handelsflotte waren zerstört, als die Nazis wieder abzogen.

Den heftigen Widerstand der griechischen Arbeiterklasse und Landbevölkerung beantworteten die Nazi-Besatzer mit äußerster Brutalität. Mit Massakern und Vergeltungsaktionen statuierten sie ein Exempel für alle besetzten Gebiete und insbesondere für den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, der drei Monate später begann.

Der Balkanfeldzug gegen Jugoslawien und Griechenland, der am 6. April 1941 anfing, stand ursprünglich nicht auf dem Plan von Hitler und seinem Generalstab. Während der Vorbereitung des Angriffs auf die Sowjetunion versuchte die Nazi-Regierung ihre Zusammenarbeit mit dem deutschfreundlichen Regime in Jugoslawien und der rechten Metaxas-Diktatur in Griechenland aufrechtzuerhalten. Allerdings hatte das verbündete Italien unter Mussolini bereits im Herbst 1940 auf dem Balkan angegriffen und dabei in Griechenland und Albanien eine militärische Schlappe erlitten. Auf Kreta waren britische Truppen gelandet. Diese Situation veranlasste Hitler zu einer Veränderung der Strategie.

Anfang April 1941 begann die Wehrmacht im Bündnis mit Bulgarien und Italien den Einmarsch. Sie besetzte Jugoslawien und kurz darauf Griechenland. Das kleine Land wurde in drei Besatzungszonen aufgeteilt. Der größte Teil, einschließlich Athens, der Peleponnes-Halbinsel und der meisten Inseln, wurde bis zur italienischen Kapitulation 1943 von Italien kontrolliert. Der Bündnispartner Bulgarien besetzte im Norden Ostmakedonien und zwei kleine Inseln.

Die deutsche Zone umfasste die strategischen Punkte: Thessaloniki und Westmakedonien, den Großteil Kretas, einige ägäische Inseln, ein Gebiet am türkischen Grenzstreifen sowie die Umgebung Athens. Trotz der Dreiteilung unterstand Griechenland dem deutschen Regime. Das galt insbesondere für die Ausbeutung der Ressourcen, die Konfiszierung der Güter sowie Infrastruktur und Transportwege.

Die Besatzung Griechenlands fiel zeitlich mit dem deutschen Nordafrika-Feldzug zusammen. Deshalb beschlagnahmten die Nationalsozialisten unmittelbar nach ihrer Ankunft alle öffentlichen und privaten Nahrungsvorräte sowie Kleidung, Medizin, Militär- und Transportmaterial, um die Nordafrika-Kampagne abzusichern.

Die Alliierten hatten ihrerseits eine Seeblockade gegen Griechenland verhängt, die die Einfuhr lebenswichtiger Grundnahrungsmittel wie Getreide verhinderte. Dies führte schon im ersten Winter der Besatzung zu einer schrecklichen Hungersnot. Allein die Regionen Athen und Pireos zählten in den Wintermonaten 1941/42 pro Tag tausend Hungertote. (2)

Hungertote in Athen, 1941 (Athens National Museum)

Hagen Fleischer, einer der bedeutendsten Historiker zur nationalsozialistischen Besatzung in Griechenland, verweist auf „die Intentionen der neuen Herren, den Sieg der deutschen Waffen für die erstrebte wirtschaftliche und kulturelle Hegemonie nutzbar zu machen“. Er erklärt: „Das primäre Interesse galt der Tabakernte sowie der Rüstungs- und Montanindustrie, wobei die eigennützigen Expertisen großer deutscher Konzerne Anwendung fanden.“ Der Stahlriese Krupp stellte für die deutsche Kriegsindustrie den Chrom-Bergbau sicher. (3)

So wurden zwischen Mai 1941 und November 1944 rund 28.000 Tonnen reines Chrom aus Griechenland abtransportiert. Diese Menge deckte in dem genannten Zeitraum ein Viertel des Bedarfs Deutschlands an dem für die Rüstungsproduktion extrem wichtigen Metall. (4)

Schon vor dem Einfall der Nazis gab es enge Handelsbeziehungen mit Griechenland. Deutschland war wichtigster Handelspartner, gefolgt von Großbritannien. Das Land war zwar von wachsender Urbanisierung, aber einem geringen Grad an Industrialisierung gekennzeichnet. Neben dem Bergbau dominierten Landwirtschaft und Kleinproduktion, deren Erträge an Industriestaaten exportiert wurden.

Ab 1931 intensivierte die deutsche Schwerindustrie ihre Geschäfte mit dem Balkan und Griechenland. Sie nutzte dabei hauptsächlich den nach dem Ersten Weltkrieg in Wien und Berlin gegründeten „Mitteleuropäischen Wirtschaftstag“ (MWT) als Interessensvereinigung, um den deutschen Export nach Südeuropa anzukurbeln und den Rohstoffimport für die Kriegswirtschaft zu verstärken. (5)

Vor dem Einmarsch auf dem Balkan wurde 1940 in Wien auf Initiative des Reichswirtschaftsministeriums die Südosteuropa-Gesellschaft (SOEG) gegründet, die die Balkanpolitik stärker mit dem engen Zirkel der Nazi-Elite verzahnen und auf den Krieg ausrichten sollte. Diese Art wissenschaftlicher Think-Tank für die Balkanregion hatte eine eindeutig formulierte Stoßrichtung: „Die Südosteuropa-Gesellschaft muss unter strengster Geheimhaltung ihrer besonderen Aufgabe nach außen hin ihr verbindliches gesellschaftliches Gesicht wahren [Ausstellungen, Messen, etc.], nach innen hin jedoch nichts anderes sein, als ein schlagkräftiges Instrument der Wirtschaftsführung des Deutschen Reiches.“ (6)

Schirmherr war Reichswirtschaftsminister und Reichsbankpräsident Walther Funk und zum Präsidenten wurde Hitlerjugend-Führer Baldur von Schirach, ab 1940 Reichstatthalter und Gauleiter in Wien, bestimmt. Anders als der MWT, bei dem noch die Handelsbeziehungen zwischen dem „großdeutschen“ Wirtschaftsraum und dem „Ergänzungsraum Südosteuropa“ im Vordergrund standen, übernahm die SOEG die Funktion, einen regelrechten imperialistischen Raubzug auf dem Balkan und in Griechenland zu fördern und ideologisch zu untermauern.

Walther Funk hatte das Vorgehen der NS-Führung auf dem Balkan vor einer internationalen Pressekonferenz am 25. Juli 1940 folgendermaßen erläutert: „Eine Währungs- und Zollunion kann nur Ländern gegenüber erörtert werden, welche etwa den gleichen Lebensstandard haben wie wir. Dies ist zum Beispiel im Südosten nicht der Fall. Es liegt auch gar nicht in unserem Interesse, im Südosten den gleichen Lebensstandard wie in Deutschland einzuführen.“

„Kontinentaleuropa“ unter Führung Deutschlands solle die hochentwickelten Industriestaaten umfassen, erklärte Funk weiter, die wenig entwickelten Länder an der europäischen Peripherie dagegen nur als Reservoir für die Nahrungsmittel-, Arbeitskräfte- und Rohstoffbeschaffung dienen. Ihre Währung müsse an der Reichsmark orientiert sein.

Wörtlich: „Innerhalb der europäischen zur deutschen Interessensphäre gehörenden Länder muss man zwei Gruppen unterscheiden. Zur ersten Gruppe gehörten die Länder mit einem dem deutschen ähnlichen Preis-, Lohn-, Steuer- und Einkommensniveau. Als Beispiele sind Dänemark, Holland und die Schweiz zu erwähnen. Zum zweiten Kreis gehört der Südosten. Während der erste Kreis ähnlich wie der unsrige zu organisieren und im Zahlungsverkehr freizügiger zu behandeln ist, kommt der zweite Kreis wegen der erheblichen Unterschiede für eine Zahlungs- und Währungsunion nicht in Betracht.“ (7)

Die Ähnlichkeit solcher Formulierungen zu heutigen Vorschlägen aus dem deutschen Finanzministerium für einen zeitweiligen Grexit ist frappierend. Vor 70 Jahren leiteten diese Ziele des leitenden NS-Ökonomen die völlige Zerstörung und Ausplünderung der griechischen Wirtschaft ein.

Die NS-Besatzer arbeiteten dabei eng mit der Kollaborationsregierung unter Ministerpräsident Giorgos Tsolakoglou zusammen. Während Fabriken für industrielle Zwecke (Bergbau, Maschinenbau, Chemieindustrie) der direkten Kontrolle der Deutschen unterstellt wurden, leitete die griechische Regierung die Produktion für Konsumzwecke (Nahrung, Textilien, Tabak, Seife usw.) sowie das Rationierungssystem, das heißt die staatliche Verteilung der Güter. Der Warenhandel brach darauf völlig zusammen. Die Besitzer und Leiter der Konsumbetriebe sowie eine Großzahl kleiner Zwischenhändler verkauften ihre Produkte zu Wucherpreisen auf dem Schwarzmarkt, auf dem sich auch die korrupte griechische Regierung bereicherte.

Griechische Kleinunternehmer wurden dagegen durch die wachsende Inflation ruiniert, und die Arbeiterfamilien wurden vor allem in den Städten in Massenarmut und Hunger getrieben. Um die Kosten der Besatzung und die Konfiszierung von Besitztümern in Griechenland zu finanzieren, zwangen die Besatzungsbehörden die griechische Staatsbank zu zinslosen Zwangskrediten. Anfang 1945 rechneten Hitlers Finanzexperten genau aus, wie hoch der Betrag dieser Kredite war: 476 Millionen Reichsmark. Eine Zurückzahlung des Kredits, den Griechenland auf etwa elf Milliarden Euro berechnet hat, verweigert die Bundesrepublik bis heute. Diese Frage spielte in den jüngsten Verhandlungen der griechischen Regierung über die EU-Spardiktate erneut eine Rolle.

Gegen die wirtschaftliche Raubpolitik der Nazis entwickelte sich bald ein massiver Widerstand in der griechischen Arbeiterklasse, der bis 1943 revolutionäre Ausmaße annahm. Schon 1941 stahlen junge Arbeiter die Essensvorräte der Besatzer, die es sich auf Kosten der Bevölkerung gutgehen ließen, und nahmen auf lokaler und nachbarschaftlicher Ebene mithilfe von Arbeiterkooperativen die Versorgung selbst in die Hand.

Auch Arbeitskämpfe nahmen zu. Im April 1942 streikten Arbeiter des Kommunikationswesens gegen die Besatzer und setzten Lohnforderungen durch. Es war der erste Streik im besetzten Europa. Die Streiks häuften sich im Laufe des Jahres 1943. Im Februar wurde ein Generalstreik von 3.000 Arbeitern niedergeschlagen; im März streikten und demonstrierten 65 Prozent der Athener Beamten und Angestellten gegen die Versuche der deutschen Besatzer, Zwangsarbeiter einzuziehen. (8)

Demonstration gegen Zwangsarbeit, 1943

Der Widerstand versetzte der deutschen Besatzungsherrschaft empfindliche Schläge. Die Versuche, Arbeiter nach Deutschland zu locken, blieben erfolglos. Die großangelegte Mobilisierung von griechischen Zwangsarbeitern scheiterte an den Massenstreiks. Partisanen, unterstützt von der Stadt- und Landbevölkerung, sabotierten die kriegsorientierte Industrieproduktion.

Laut Hagen Fleischer sanken 1943/44 „trotz Raubbaus sowie der Fronarbeit von ‚Bergbau-Juden‘ Förderung und Ausfuhr [von Chrom] infolge der Partisanentätigkeit stark ab, und der Konzern [Krupp] klagte, er könne noch nicht einmal die investierten Gelder herausholen.“ (9)

Im September 1941war unter Führung der griechischen Kommunistischen Partei KKE die Nationale Befreiungsfront (EAM) gegründet worden. Die stalinistische Führung der KKE orientierte sich an der Außenpolitik Stalins und übernahm nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Sommer 1941 auch dessen Linie der Volksfrontpolitik.

Ein revolutionäres Programm, das sich auf die unabhängigen Kämpfe der Arbeiter und einfachen Landbevölkerung gestützt und auch gegen die griechische Bourgeoisie gerichtet hätte, lehnte die KKE ab. Sie versuchte stattdessen, Teile der nationalen griechischen Bourgeoisie ins Lager des Widerstands zu ziehen, eine Politik, die Kämpfe der Partisanen und der Zivilbevölkerung entscheidend schwächte.

Die griechischen Eliten bevorzugten jedoch die Kollaboration mit den Besatzern, den Weg in die Emigration oder die Formierung eigener Partisanengruppen. Die Klassenkämpfe lösten nicht nur in der Nazi-Bürokratie, sondern ebenso in ihren Reihen große Beunruhigung aus. So warnten in einem Bericht an die deutschen Besatzer vom 25. Oktober 1943 die Vertreter der griechischen Nationalbank vor der Verschärfung der „Klassenbeziehungen“ und vor „vollständiger sozialer Anarchie“. Sie forderten die Besatzer auf, das Land ökonomisch zu stabilisieren. (10)

Mit dem Anwachsen der griechischen Widerstandsbewegung 1943 baute die Kollaborationsregierung die berüchtigten „Sicherheitsbataillone“ auf, in denen antikommunistische griechische Elemente an der Seite der Wehrmacht kämpften.

In vielen Fällen übertrugen es die Besatzer ihren Kollaborateuren, Exekutionen durchzuführen, um so gezielt rechte Kräfte gegen die Arbeiterklasse zu mobilisieren. Oberbefehlshaber Alexander Löhr bezeichnete seine Initiative als „politische Maßnahme im Zuge der [...] Bekämpfung des Kommunismus, für die der antikommunistische Teil der griechischen Bevölkerung restlos eingespannt werden muss, damit er sich eindeutig festlegt und in offene Feindschaft zum kommunistischen Teil getrieben wird.“ (11)

Die Sicherheitsbataillone, die im Krieg dem Oberkommando des SS- und Polizeiführers Walter Schimana unterstanden, spielten über das Kriegsende hinaus eine wichtige Rolle im Bürgerkrieg und wurden schließlich im großen Maßstab in die nationale Polizei und Armee integriert. Noch heute kommen die Anhänger der faschistischen „Goldenen Morgenröte“ überwiegend aus den Reihen der Polizei und Armee. Sie rühmen die Sicherheitsbataillonisten als „nationale Kämpfer“ und „Patrioten“.

Wird fortgesetzt

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Anmerkungen

1) Hagen Fleischer, „Die deutsche Besatzung(spolitik) in Griechenland und ihre ‚Bewältigung‘“, überarbeitete Fassung eines Vortrags beim Symposium der Südosteuropa-Gesellschaft Vor- und Gründungsgeschichte der Südosteuropa-Gesellschaft, München (16./17. Dezember 2013), S. 6.

2) Stavros B. Thomadakis, „Black Markets, Inflation, and Force in the Economy of Occupied Greece“, in: John O. Iatrides (Hg.), Greece in the 1940s. A Nation in Crisis, University Press of New England: Hannover/London 1981, S. 61-80, hier: 72.

3) Fleischer, „Die deutsche Besatzung(spolitik)“, S. 1.

4) Martin Seckendorf, „Zur Wirtschaftspolitik der deutschen Besatzer in Griechenland 1941-1944“, Überarbeitete Fassung eines Redebeitrages vom 3.12.2005 auf einem Symposium der Athener Ökonomischen Universität über die Entschädigung griechischer Opfer deutscher Besatzungspolitik

5) Zu SOEG und MWT siehe auch: Carl Freytag, Deutschlands „Drang nach Südosten“: der Mitteleuropäische Wirtschaftstag und der „Ergänzungsraum Südosteuropa“ 1931-1945, Universität Wien. Zeitgeschichte im Kontext 7, 2012.

6) Zitiert nach: Fleischer, „Die deutsche Besatzung(spolitik)“, S. 2.

7) Funk, Walther, 25.7.1940, „Die wirtschaftliche Neuordnung Europas“, in: Quellen zur Neuordnung Europas 1, 12–21

8) John L. Hondros: „The Greek Resistance, 1941-1944. A Reevaluation“,in: Iatrides (Hg.), Greece in the 1940s, S. 37-47, hier: S. 40.

9) Fleischer, „Die deutsche (Besatzungs)politik“, S. 2.

10) Thomadakis, S. 78f.

11) Zitiert nach: Hagen Fleischer, "Deutsche 'Ordnung' in Griechenland 1941-1944" in: Loukia Droulia und Hagen Fleischer (Hg.), /Von Lidicie bis Kalavryta. Widerstand und Besatzungsterror. Studien zur Repressalienpraxis im Zweiten Weltkrieg/, Metropol: Berlin1999, S. 151-212, hier: S. 172